Postdoc - Nuclear Fuel Performance and Fission Gas Modelling
Das Forschungszentrum Jülich sucht für das Institute of Fusion Energy and Nuclear Waste Management (IFN) / Nuclear Waste Management (IFN-2) eine Postdoc-Person im Bereich Nuclear Fuel Performance and Fission Gas Modelling. Die Position ist Teil des BMUKN-Projekts Atlas und befasst sich mit der Modellierung chemischer und mechanischer Effekte durch verzögerte Spaltgasfreisetzung in hoch abgebrannten abgebrannten Kernbrennstoffen.
Arbeitsort ist Jülich. Die Stelle ist auf 3 Jahre befristet, umfasst 39 Wochenstunden und steht unter dem Vorbehalt der Projektbewilligung. Die Vergütung erfolgt nach EG 13 TVöD-Bund.
Aufgaben
- Anwendung und Weiterentwicklung moderner computergestützter Untersuchungsmethoden, insbesondere des SCIANTIX-Codes
- Simulation des Verhaltens hoch abgebrannter abgebrannter Kernbrennstoffe während erweiterter Zwischenlagerung
- Modellierung physikalisch-chemischer Phänomene wie Diffusion, Resolution und Blasenentwicklung
- Verbesserte Vorhersage von Fission Gas Release und struktureller Performance
- Integration mikrostruktureller und experimenteller Daten in Rechenmodelle
- Kopplung mesoskaliger Spaltgasmodelle mit Fuel-Performance-Codes wie BISON und TRANSURANUS
- Zusammenarbeit und Benchmark-Austausch mit Atlas-Projektpartnern
- Unterstützung und Mentoring von PhD- und Masterstudierenden
- Analyse, Dokumentation und Präsentation von Daten auf internationalen Konferenzen
- Veröffentlichung der Ergebnisse in wissenschaftlichen Fachzeitschriften
Profil
- Masterabschluss mit anschließender Promotion in Nuclear Engineering, Computational Materials Science, Physik, Chemie oder einer eng verwandten Disziplin
- Erfahrung in mesoskaliger oder engineering-scale Modellierung nuklearer Brennstoffmaterialien
- Kenntnisse in physics-based rate theory, mechanistischer Modellierung oder Fuel-Performance-Codes wie SCIANTIX, TRANSURANUS oder BISON von Vorteil
- Fundiertes Wissen zu Fission Gas Behavior, Diffusion, Bubble Nucleation, Resolution und mikrostruktureller Entwicklung
- Wissen zur Mechanik hoch abgebrannter Brennstoffe unter Langzeit-Zwischenlagerbedingungen
- Wissenschaftliche Programmier- und Datenanalysekenntnisse, zum Beispiel Python, C++ oder Fortran
- Fähigkeit zur selbstständigen Planung, Durchführung und Fehlerbehebung wissenschaftlicher Arbeiten
- Bereitschaft zur Mitbetreuung von Doktorand*innen, Masterstudierenden oder technischem Personal
- Sehr gute englische Kommunikations- und Schreibfähigkeiten mindestens auf B2-Niveau
- Publikationserfahrung in peer-reviewten Fachzeitschriften
Benefits
- Arbeit an gesellschaftlich relevanten Forschungsthemen in modernen nuklearen Laboren des Forschungszentrums Jülich
- Zugang zu moderner Recheninfrastruktur
- Mentoring und Training durch internationale Expert*innen
- Unterstützung der weiteren wissenschaftlichen Karriere
- Finanzierte Teilnahme an internationalen Konferenzen und Trainings
- 30 Urlaubstage plus zusätzliche freie Tage
- Umfassendes betriebliches Gesundheitsmanagement
- Unterstützung für internationale Mitarbeitende durch den International Advisory Service
- Career Center zur Karriereentwicklung
- Strukturierte Einarbeitung mit Welcome Days und Welcome Guide
- Vergütung nach EG 13 TVöD-Bund, Jahressonderzahlung, vermögenswirksame Leistungen und betriebliche Altersversorgung
Bewerbung
Bei Fragen steht das Kontaktformular beziehungsweise karriere@fz-juelich.de zur Verfügung.
Die Online-Bewerbung erfolgt über https://recruiting.fz-juelich.de/en/jobposting/705652073597f9ede61cb20e59d791cfa4353c4c0/apply.