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Neun von zehn Tierärztinnen und Tierärzten, die in Österreich praktizieren, haben an der Veterinärmedizinischen Universität Wien studiert. Gegründet hat sie 1765 Maria Theresia. Damit ist sie die älteste Einrichtung ihrer Art im deutschsprachigen Raum und bis heute die einzige veterinärmedizinische Universität Österreichs. Auf dem Campus im Norden Wiens arbeiten rund 1.470 Menschen. Drei Aufgaben laufen hier zusammen: ausbilden, forschen und Tiere behandeln. Ende 2024 waren rund 2.575 Studierende eingeschrieben, die große Mehrheit davon Frauen. Wer an der Vetmeduni arbeitet, sitzt selten nur am Schreibtisch. In fünf Universitätskliniken kommen jedes Jahr über 30.000 Patientenkontakte zusammen, vom Hund über das Pferd bis zu Rindern, Geflügel und Fischen. An diesen Kliniken stehen Tierärztinnen und Tierärzte neben Tierpflegern und veterinärmedizinisch-technischem Personal. Der zweite große Bereich ist die Forschung. Rund 800 wissenschaftliche Beschäftigte verteilen sich auf vier Departments, die von den biologischen Wissenschaften und der Pathobiologie über interdisziplinäre Lebenswissenschaften bis zur Nutztierhaltung und der Transformation des Ernährungssystems reichen. Dahinter steht ein eigener Apparat aus Verwaltung, Labortechnik und Betrieb, der die Universität am Laufen hält. Die Berufsbilder sind also breiter, als der Name vermuten lässt: vom klinischen Fachpersonal über Forschende bis zu Verwaltung und IT. Der Campus an der Adresse Veterinärplatz 1 ist ein kleines Stadtviertel für sich, 47 Gebäude auf etwa 15 Hektar, bezogen 1996. Als öffentliche Universität nach dem Universitätsgesetz wird die Vetmeduni über den Bund finanziert. Eine Hochschule, die es seit 1765 ohne Unterbrechung gibt, bietet ihren Beschäftigten ein verlässliches Umfeld. Geführt wird sie seit April 2025 von Rektor Matthias Gauly.

363 Betten, 14 Fachabteilungen, mehr als 1.300 Beschäftigte: Das A.ö. Bezirkskrankenhaus Kufstein versorgt den gesamten Bezirk im Tiroler Unterland. Getragen wird es von 30 Gemeinden gemeinsam. Damit ist es der zweitgrößte Arbeitgeber der Region. Wer hier arbeitet, deckt ein breites medizinisches Spektrum ab. In der Inneren Medizin und der Chirurgie laufen die größten Abteilungen, in der Gynäkologie und Geburtshilfe kommen die Kinder der Region zur Welt. Insgesamt 14 Fachbereiche liegen unter einem Dach, von der Neurologie über die Urologie bis zur Augenheilkunde. Ein eigenes Zentrum für robotische Chirurgie gehört dazu. Das Haus zählt zu den moderneren Einrichtungen des Landes. Ausgebildet wird viel und früh. Auf dem Pflege Campus Kufstein lernen angehende Pflegekräfte, junge Ärztinnen und Ärzte durchlaufen Basisausbildung, Famulatur und klinisch-praktisches Jahr. Selbst Lehrberufe wie Koch oder Köchin haben hier ihren Platz, und ein Simulationszentrum erlaubt Training unter realitätsnahen Bedingungen. Neben den medizinischen und pflegerischen Berufen halten Verwaltung, Technik, Küche und Reinigung den Betrieb am Laufen. Geführt wird das Krankenhaus von einem Gemeindeverband, in dem die Bürgermeister der 30 Mitgliedsgemeinden über Budget und Rechnungsabschluss entscheiden. Die Leitung teilen sich Medizin, Pflege und Verwaltung gemeinsam. Auf den Dächern erzeugt eine Photovoltaikanlage rund 236.000 Kilowattstunden Strom im Jahr.

Die Raiffeisen Bank International AG & RZB-Gruppe beschäftigt alleine im Bereich IT in Wien rund 500 MitarbeiterInnen. IT ist Ihre Disziplin? Wir bieten Ihnen ein breites Aufgabenspektrum: Entwicklung und Betreuung von Bankensoftware, technischer Support der Fachabteilungen, projektübergreifende Tätigkeit im Rahmen von IT- , Security- und Business-Projekten. Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) ist eine vollkonsolidierte Tochter der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB). Die RBI betrachtet Österreich und Zentral- und Osteuropa (CEE) als ihren Heimmarkt. 14 Märkte der Region werden durch Tochterbanken abgedeckt, darüber hinaus umfasst die Gruppe zahlreiche andere Finanzdienstleistungsunternehmen beispielsweise in den Bereichen Leasing, Vermögensverwaltung und Mergers and Acquisitions. Insgesamt betreuen rund 51.000 Mitarbeiter 14,2 Millionen Kunden in rund 2.600 Geschäftsstellen, der überwiegende Teil davon in CEE. Unsere Firmenkultur gewährleistet, dass für unser geschäftliches und ethisches Verhalten höchste Standards eingehalten werden, die auf den folgenden Wertvorstellungen basieren: Kundenorientierung Professionalität Qualität Gegenseitiger Respekt Initiative Teamwork Integrität Eigenschaften, die BewerberInnen mitbringen sollten: * Analytisches Denken * Selbständige und strukturierte Arbeitsweise * Fachliches Interesse * Freude an der Arbeit im Team Aufnahmeverfahren: Interview mit Fachabteilung und Human Resources Joblink: https://jobs.rbinternational.com/

Rosendahl Nextrom GmbH baut die Maschinen, mit denen anderswo Kabel, Glasfasern und Batterien entstehen. Der Sitz liegt in Pischelsdorf am Kulm in der Oststeiermark, die Kunden sitzen in mehr als 70 Ländern. Rund 800 Menschen arbeiten für das Unternehmen. Es gehört zur steirischen Familiengruppe Knill. Das Geschäft teilt sich in drei große Felder. In der Kabelsparte entstehen Anlagen zum Extrudieren und Verseilen von Nieder-, Mittel- und Hochspannungskabeln. Unter dem Namen Nextrom kommen Ziehtürme und Beschichtungsanlagen für optische Glasfasern dazu, wie sie die Telekommunikation braucht. Das dritte Standbein liefert Maschinen für die Produktion von Blei- und Lithium-Ionen-Batterien, etwa für Autos und für die E-Mobilität. Mehr als 5.000 solcher Systeme hat Rosendahl Nextrom nach eigenen Angaben weltweit installiert. Mit der Übernahme der Windak-Gruppe kam zuletzt auch die automatisierte Verpackung und Aufwicklung fertiger Kabel hinzu. So verbindet ein Haus die Konstruktion, den Bau und die spätere Betreuung ganzer Fertigungslinien. Konstrukteure und Softwareentwickler entwerfen die Anlagen, in der Werkstatt werden sie montiert, und Servicetechniker nehmen sie später beim Kunden vor Ort in Betrieb. Genau dieser Service reicht rund um die Welt, was das Unternehmen zu einem internationalen Arbeitsplatz macht: Neben dem Werk in der Steiermark wird auch nahe Helsinki im finnischen Vantaa und im rumänischen Satu Mare produziert, Vertriebs- und Servicebüros gibt es unter anderem in den USA und in China. Der Jahresumsatz liegt über 200 Millionen Euro. Als Teil der Knill Gruppe mit Zentrale in Weiz steht hinter dem Betrieb ein familiengeführtes Industrieunternehmen, das ausbildet und dabei vom eigenen Lehrling bis zum reisenden Servicetechniker viele Wege offenhält. Die Wurzeln der Eigentümerfamilie Knill reichen bis ins Jahr 1712 zurück; gefertigt wird bis heute in Pischelsdorf am Kulm.

In Wien-Favoriten kommen Totalstationen und GNSS-Sensoren auf den Prüftisch, wenn sie nach Monaten auf der Baustelle wieder justiert oder repariert werden müssen. Von der Karl-Popper-Straße 2 aus verkauft, vermietet und wartet Leica Geosystems Austria GmbH die Vermessungstechnik, mit der in Österreich Grundstücke abgesteckt, Bauwerke kontrolliert und ganze Gebäude in 3D erfasst werden. Das Wiener Team ist der österreichische Arm der Leica Geosystems AG im schweizerischen Heerbrugg. Und es hat eine lange Vorgeschichte in der Stadt. Das Geschäft ist konkret: Handel und Service von Leica-Vermessungsinstrumenten und Zubehör, dazu gebrauchte Geräte und Mietgeräte, wie das Unternehmen im WKO-Firmenverzeichnis seine Tätigkeit beschreibt. Im Servicezentrum in Wien werden Totalstationen, Digitalnivelliere, GNSS-Sensoren und Controller gewartet und instandgesetzt. Anwender solcher Geräte sind Vermessungsbüros, Ziviltechnikerinnen und Ziviltechniker sowie Bauunternehmen, für die Millimeter über Kosten entscheiden. Wer im Vertrieb oder in der Kundenbetreuung arbeitet, hat es also mit Fachleuten zu tun, die genau wissen, wonach sie fragen. Hinter dem Standort steht eine der großen Adressen der Messtechnik. Die Leica Geosystems AG ist seit 2008 als Gesellschafterin der österreichischen GmbH im Firmenbuch eingetragen; ihre Wurzeln liegen in der 1921 in Heerbrugg gegründeten Werkstätte von Heinrich Wild, aus der unter anderem der erste voll transportable Theodolit hervorging. Seit 2005 gehört Leica Geosystems zum schwedischen Technologiekonzern Hexagon AB, der nach eigenen Angaben rund 24.800 Mitarbeitende in 50 Ländern beschäftigt (Hexagon, Pressemitteilungen 2026). Geosystems ist dort eine der Divisionen. Für Beschäftigte in Wien heißt das: ein überschaubares Team vor Ort, aber Produktentwicklung, Schulungsunterlagen und Kolleginnen und Kollegen in einem internationalen Verbund im Rücken. Die Berufsbilder am Standort ergeben sich aus dem Geschäft. In der Werkstatt arbeiten Servicetechnikerinnen und Servicetechniker mit feinmechanischem und elektronischem Hintergrund. Im Innendienst laufen Auftragsabwicklung, Geräteverleih und Kundenbetreuung zusammen, zuletzt etwa in einer ausgeschriebenen Rolle im Bereich Customer Care & Operations. Dazu kommen Vertrieb und Anwendungsberatung, wo Produktwissen und Baustellenpraxis zusammenkommen. Wie viele Menschen genau in Wien beschäftigt sind, veröffentlicht das Unternehmen nicht; karriere.at ordnet den Standort der Größenklasse 11 bis 30 Mitarbeitende zu (abgerufen am 07.08.2026). Geführt wird die Gesellschaft seit Ende November 2023 von Katherine Elisabeth Broder und André Fischer. Die österreichische Gesellschaft besteht seit 1998 und trägt seit Dezember 2007 ihren heutigen Namen. Davor firmierte sie als Rudolf & August Rost Vertriebsgesellschaft mbH. Die Brüder Rudolf und August Rost hatten ihre Firma 1888 in Wien gegründet und bauten Theodolite, Nivellierinstrumente und Bergbauvermessungsgeräte; bei der Pariser Weltausstellung 1900 wurde das Haus mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

Was wir machen ist nichts Neues, aber wie wir das machen, ist einzigartig! IVM – ein Unternehmen mit Tradition, welches seit über 40 Jahren zu den österreichweit führenden und renommierten Technologiedienstleistern gehört. Als KarrierearchitektInnen schlüpfen wir jeden Tag in die Rolle des Matchmakers und bringen Menschen aus technischer Welt zusammen. Als ErfolgsmacherInnen spezialisieren wir uns auf die Ziele unserer ProjektpartnerInnen und verwirklichen sie mit Hilfe unserer talentierten TechExpertInnen. Als SkillboosterInnen bringen wir das Fachwissen unserer MitarbeiterInnen sowie ProjektpartnerInnen auf ein höheres Level. Unser Leistungsspektrum ist breit gefächert und umfasst dabei die Bereiche Software & IT Solutions, Elektronik & Elektrotechnik sowie Maschinenbau & Anlagenbau. IVM verfügt über 200 technisch ausgebildete MitarbeiterInnen an 4 Standorten in Wien, Graz, Linz und Salzburg. Mit maßgeschneiderten Personalmanagementlösungen, einem dynamischen TestCenter und gezieltem Skillboosting versorgen wir den nationalen und internationalen Markt der Technik! Wir sind immer einen Schritt voraus!

ecx.io ist eine digitale Full-Service-Agentur, die auf Multi-Channel-Commerce, Content-Management-Systeme und digitale Markenführung spezialisiert ist. An unseren Standorten in Düsseldorf, London, München, Wels, Wien und Zürich arbeiten wir mit 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern daran, internationalen Branchenführern ihren Weg zum digitalen Erfolg zu ebnen und in Kooperation mit den weltweit besten Software-Anbietern exzellente technologische Lösungen abzuliefern. Wir sind immer auf der Suche nach neuen Kolleginnen und Kollegen, die Power und Drive mitbringen, sich von der Arbeit in einem 1A-Team inspirieren lassen und Spaß daran haben, an ihren Aufgaben zu wachsen. Meinst Du, Du könntest eine solche Kollegin oder ein solcher Kollege sein? Dann bieten wir Dir nämlich Projekte, auf die Du stolz sein kannst, und viele Möglichkeiten Erfolge zu feiern. Wir fördern und fordern Dich, lassen Dich Verantwortung übernehmen und geben Dir jeden Tag aufs Neue die Chance, Dich zu erproben und zu entfalten. Neben spannenden Projekten für bekannte Marken warten bei ecx.io außerdem eine ganze Reihe Benefits auf Dich, damit Du gerne bei uns bist: Mitarbeiterevents Coaching & Training Obst all you can eat Moderne Büros Massagen Sprachtraining Flexible Arbeitszeiten Fitness-Förderung Interessiert? Dann schau Dir doch mal unsere offenen Stellen an oder überzeuge uns mit einer Initiativbewerbung von Dir!

Mehr als 5.500 Menschen arbeiten an der Universität Stuttgart, vom Professor am Lehrstuhl bis zur Auszubildenden in der Verwaltung. Gemeinsam betreuen sie rund 20.500 Studierende und forschen an Fragen, die von der Strömungssimulation bis zur digitalen Architektur reichen. Gegründet wurde die Hochschule 1829, den Universitätsrang trägt sie seit 1967. Die Universität ist technisch-naturwissenschaftlich geprägt und gehört zur TU9, dem Verbund der großen Technischen Universitäten in Deutschland. Ihr Profil bleibt aber nicht bei Ingenieur- und Naturwissenschaften stehen. In zehn Fakultäten und knapp 150 Instituten arbeiten ebenso Geistes-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. In der Simulationstechnik entwickeln Forschende neue Rechenmethoden für Ingenieurprobleme; im Exzellenzcluster zum computerbasierten Planen und Bauen denken Architektinnen, Materialforscher und Robotiker das Bauen von Grund auf neu. Zwei solcher vom Bund und Land geförderten Exzellenzcluster laufen derzeit an der Universität. Weitere Schwerpunkte liegen etwa bei Quantentechnologien, Produktionstechnik und autonomen Systemen. Gearbeitet wird an zwei Standorten: im Campus Stadtmitte rund um die Keplerstraße, wo auch der Sitz der Körperschaft des öffentlichen Rechts liegt, und im größeren Campus Vaihingen im Süden der Stadt. Die Nähe zur Industrie ist keine Behauptung, sondern Alltag. Automobilbau, Maschinenbau und Luft- und Raumfahrt prägen die Region Stuttgart, und viele Institute forschen eng mit Unternehmen zusammen. Als Arbeitgeber deckt die Universität ein breites Feld an Berufsgruppen ab. Zum Stichtag Dezember 2025 zählte sie 5.568 Beschäftigte: 272 Professuren und 34 Juniorprofessuren, dazu über 3.300 akademische Mitarbeitende in Lehre und Forschung. Hinzu kommen rund 1.900 Beschäftigte in Technik, Werkstätten, Laboren, Bibliothek und Verwaltung sowie etwa 60 Auszubildende. Wer hier anfängt, muss also nicht promovieren wollen. Auch Laborantinnen, IT-Fachleute, Handwerker und Verwaltungskräfte finden ihren Platz. Die Finanzierung ruht auf öffentlicher Basis. Der Gesamtetat lag 2025 bei rund 672 Millionen Euro, gut die Hälfte davon Landesmittel, rund 282 Millionen Euro stammten aus eingeworbenen Drittmitteln. Als Landesuniversität ist die Beschäftigung an tarifliche und beamtenrechtliche Strukturen des öffentlichen Dienstes gebunden. Fast 200 Jahre nach ihrer Gründung ist die Universität Stuttgart heute einer der größten Arbeitgeber in der Landeshauptstadt.

Der Strom aus Donau, Enns und Mur kommt zu einem großen Teil aus den Kraftwerken dieses Unternehmens. VERBUND Hydro Power betreibt die Wasserkraft des VERBUND-Konzerns, von den Speicherkraftwerken hoch in den Alpen bis zu den Laufkraftwerken an den großen Flüssen. Rund 130 Anlagen in Österreich und Bayern gehören dazu. An den Speicherkraftwerken in Kaprun, im Maltatal oder im Zillertal wird Wasser hunderte Meter tief zu Tal geleitet und in Strom verwandelt, während an den Laufkraftwerken auf Donau und Inn die Erzeugung rund um die Uhr läuft. Seit 2009 gehören auch Anlagen in Bayern dazu. VERBUND Hydro Power mit Sitz in Wien, heute firmierend als GmbH, ist die zentrale Wasserkraft-Gesellschaft des VERBUND, Österreichs größtem Stromerzeuger. Der Konzern deckt über 40 Prozent des heimischen Strombedarfs, und rund 90 Prozent seiner Erzeugung stammen aus Wasserkraft. Mehrheitseigentümer ist die Republik Österreich; an der Wiener Börse ist VERBUND seit 1988 notiert. Wer hier arbeitet, hält Kraftwerke am Laufen, die teils seit Jahrzehnten Strom liefern und laufend erneuert werden. In Elektrotechnik und Maschinenbau planen und betreuen Ingenieurinnen und Ingenieure Turbinen, Generatoren und Steuerungen, an den Staumauern und Hochdruckanlagen kümmern sich Fachleute um Sicherheit und Instandhaltung. Dazu kommen Aufgaben im Asset-Management, in der Liegenschaftsverwaltung und im kaufmännischen Bereich. Ausgebildet wird im eigenen Haus: Lehrlinge in Elektro- und Metallberufen, Trainees und Praktikanten, dazu Stipendien für Frauen in technischen Fächern. Die Arbeit verteilt sich über das ganze Land, von den Kraftwerksgruppen an oberer und unterer Donau über Drau und Inn bis nach Kärnten, Salzburg, in die Steiermark und ins Zillertal. Rund 4.000 Arbeitsplätze bietet der Wasserkraft-Bereich des VERBUND. Die Anlagen erzeugen Strom aus einer Quelle, die nicht ausgeht, solange die Flüsse fließen.

Auf Baustellen, bei Festivals und an Funkmasten kommt der Strom bis heute meist aus einem Dieselaggregat. Volta Energy will genau das ändern. Das Unternehmen mit Sitz in Duiven bei Arnheim vermietet mobile Energieanlagen, die Solarmodule, einen Batteriespeicher und einen Generator für Biokraftstoff zusammenbringen, sodass der Motor erst anspringt, wenn Sonne und Speicher nicht mehr reichen. Rund 500 dieser Anlagen sind aktuell in sechs europäischen Ländern im Einsatz. Angefangen hat alles klein. Roel und Luc Bleumer bauten ihren ersten Solaranhänger noch während des Studiums in der Scheune ihrer Eltern in Westervoort, und die Stadt Arnheim gehörte zu den ersten Kunden, die das Gerät bei Festivals einsetzten. Gegründet wurde die Firma 2017. Heute arbeiten über sechzig Menschen für Volta Energy, verteilt auf drei Standorte in den Niederlanden und einen in Deutschland. Roel Bleumer, gelernter Maschinenbauer, führt das Unternehmen als Geschäftsführer; sein Bruder Luc kommt aus der Elektrotechnik. Eine aktuellere Beschäftigtenzahl als die vom Sommer 2025 veröffentlicht das Unternehmen nicht. Verkauft wird die Technik nicht. Kunden mieten eine Volta und zahlen einen festen Satz für die Energieversorgung vor Ort, Wartung und Fernüberwachung eingeschlossen. Vier Leistungsklassen decken alles zwischen 6 und 120 kVA ab, vom kleinen Anhänger für eine Baustellenunterkunft bis zur Anlage, die einen ganzen Infrastrukturbau versorgt. Nach Angaben des Unternehmens brauchen die Systeme 60 bis 90 Prozent weniger Diesel als ein herkömmliches Aggregat. Leiser sind sie ohnehin, was bei Nachtarbeit im Wohngebiet den Ausschlag geben kann. Die Kundschaft ist entsprechend breit: Bauunternehmen und Netzbetreiber gehören dazu, Telekommunikationsfirmen sichern damit Funkstandorte, Veranstalter ihre Bühnen. Die beiden wichtigsten Märkte sind die Niederlande und Deutschland, zuletzt kamen Dänemark, Belgien und Polen hinzu. Ende Juni 2026 stellten Invest-NL und die ING gemeinsam 38 Millionen Euro Finanzierungsraum bereit; damit soll die Mietflotte binnen anderthalb Jahren auf 1.000 Einheiten wachsen. Für Bewerberinnen und Bewerber heißt das schlicht: Hier wird gerade aufgebaut, nicht verwaltet. Die Arbeit selbst ist handfest. In der Werkstatt in Duiven montieren und warten Techniker die Anlagen, die Logistik bringt sie zum Einsatzort und wieder zurück, im Innendienst werden Einsätze geplant und Baufirmen am Telefon beraten. Dazu kommen die üblichen kaufmännischen Rollen. Das Unternehmen nennt auf seiner Karriereseite Raum für Weiterentwicklung, eine Pensionsregelung und viel Eigenverantwortung als das, was es bietet, und beschreibt sich als junges Team, das Ideen aus der Belegschaft ausdrücklich einsammelt. Neben dem Tagesgeschäft arbeitet Volta Energy mit der Werkstatt Iederzijn in Westervoort zusammen, in der Menschen mit Unterstützungsbedarf beschäftigt sind. Dass die Region das Unternehmen wahrnimmt, zeigte sich im Juni 2025, als Volta Energy den Lifeport Parel Award der Wirtschaftsregion Arnheim-Nimwegen erhielt. Als nächster technischer Schritt steht die Entwicklung einer Methanol-Brennstoffzelle auf dem Plan.

Fast vier Millionen Fahrgäste steigen hier Jahr für Jahr in Bus und Bahn. Die Steiermärkischen Landesbahnen bringen sie durchs obere Murtal, ins Weizer Land und ins Übelbachtal. Daneben rollen Ganzzüge mit Containern, Holz und Mineralöl über die Schiene, bis weit über die Landesgrenzen hinaus. Träger ist das Land Steiermark, und gegründet wurde der Betrieb schon 1890. Unter der Marke Steiermarkbahn arbeiten seit 2018 mehrere Gesellschaften zusammen. Die Steiermärkischen Landesbahnen selbst, ein Wirtschaftsbetrieb des Landes Steiermark, betreiben die Infrastruktur: 124 Kilometer eigene Strecke, ein Teil schmalspurig wie die historische Murtalbahn, ein Teil normalspurig und elektrifiziert. Den Personenverkehr auf Schiene und Straße fährt die Steiermarkbahn und Bus GmbH, den Güterverkehr die Steiermarkbahn Transport und Logistik GmbH. Seit 2025 gehört auch eine Tochter in Passau dazu. Sitz der Gruppe ist Graz. Rund 300 Menschen halten den Betrieb am Laufen, in einem breiten beruflichen Spektrum. Triebfahrzeugführerinnen und Busfahrer sitzen am Steuer. In den Werkstätten warten Mechaniker Lokomotiven und Waggons, an vier instandhaltungszertifizierten Standorten. Im Terminal Graz Süd, seit 2003 in Betrieb, wird umgeschlagen, was per Bahn weiterläuft. Dazu kommen Disposition, Fahrplanung, Verwaltung und ein eigenes Reisebüro. Wer hier anfängt, arbeitet für einen öffentlichen Eigentümer mit langem Atem. Die Strecken werden seit über 130 Jahren durchgehend betrieben, vom Verschub im Bahnhof bis zum europaweiten Ganzzug reicht die Bandbreite der Arbeit. Geschäftsführer ist Peter Kronberger. Vom Terminal in Graz Süd gehen Container, Fahrzeuge und Agrarprodukte auf die Schiene.

EssenceMediacom Austria plant und kauft Werbung für Marken, die in Österreich gesehen werden wollen. Vom Büro in der Wiener Landstraße aus entscheidet das Team, auf welchen Kanälen eine Kampagne läuft, wen sie erreichen soll und was sie am Ende bringt. Die Agentur gehört zu einem weltweiten Netzwerk mit mehr als 10.000 Beschäftigten in 96 Märkten. Das Wiener Unternehmen begann 1994 als Mediacom und war lange als eigenständige Mediaagentur am Markt. Anfang 2023 ging Mediacom mit der Digital- und Datenagentur Essence zusammen; den heutigen Namen EssenceMediacom trägt das Haus seither. Hinter der Agentur steht der weltweit tätige Werbekonzern WPP, dessen Mediageschäft sie zugeordnet ist. International arbeitet EssenceMediacom an 120 Standorten und betreut Marken wie Google, adidas oder Coca-Cola. In Wien sitzt die Agentur in der Vorderen Zollamtsstraße im dritten Bezirk, unter dem Dach der österreichischen GroupM-Gruppe, in der rund 350 Menschen für mehrere Mediaagenturen arbeiten. Die tägliche Arbeit dreht sich um Mediastrategie und Mediaeinkauf. Mediaplaner überlegen, welche Zielgruppe eine Marke erreichen soll und über welche Kanäle. Fachleute für Suchmaschinen, Programmatic Advertising und Social Media setzen die Kampagnen technisch um, Datenanalysten prüfen anschließend, ob sie wirken. So entstehen Aufgaben für Berufseinsteiger ebenso wie für erfahrene Strateginnen und Strategen. Wer hier anfängt, betreut österreichische Kunden, greift dabei aber auf Daten, Werkzeuge und Schulungen eines globalen Netzwerks zu. Die genaue Beschäftigtenzahl am Standort Wien gibt das Unternehmen selbst nicht öffentlich an; Branchenverzeichnisse ordnen die Agentur in den Bereich von etwa 50 bis 200 Mitarbeitenden ein. Die Geschäfte führen Omid Novidi und Andreas Vretscha.

Mit über 40 Anwältinnen und Anwälten stehen wir von HAPP LUTHER unseren Mandanten bei allen wirtschaftsrechtlichen Fragestellungen zur Seite und bieten vollumfängliche Beratung aus einer Hand. Jeden Einzelnen betreuen wir auf der Grundlage gegenseitigen Vertrauens und dies mit Engagement, oftmals über Jahrzehnte. Wir denken unternehmerisch, erarbeiten passgenaue Lösungen und setzen uns fortwährend für die Ziele unserer Mandanten ein. Zu unseren nationalen und internationalen Mandanten zählen mittelständische Gesellschaften, Konzerne und kapitalmarktorientierte Unternehmen. Dabei beraten wir breit gefächert über alle Branchen, insbesondere jedoch Unternehmen aus den Bereichen Immobilien, Pharma, IT, Dienstleistungen und Handel. Seit 2010 gehört HAPP LUTHER zur MDS MÖHRLE Gruppe. Unter einem Dach arbeiten unsere Rechtsanwälte mit Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern zusammen für den Erfolg unserer Mandanten. Dabei zeichnet uns die interdisziplinäre Ausrichtung aus. Durch kurze Wege und einen direkten Austausch zwischen den einzelnen Fachbereichen bündeln wir das Know-How unserer Spezialisten. Mit rund 280 Mitarbeitern und über 100 Berufsträgern in drei gleichstark aufgestellten Bereichen bieten wir eine beständig hochwertige Beratung. Verbunden mit dem Weitblick aus langjähriger Erfahrung sind wir ein starker Partner an der Seite unserer Mandanten. Wir sind in den Bereichen Handels- und Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, M&A-Transaktionen und Umstrukturierungen, im Immobilienrecht und bei Finanzierungen sowie auf den Gebieten des Arbeitsrechts, der Sanierungs- und Insolvenzberatung, des gewerblichen Rechtsschutzes, des Pharma- und Medizinrechts, des Kartellrechts und des Erb- und Stiftungsrechts tätig.

ÜBER SOFTCOM CONSULTING SOFTCOM startete 1989 als Spezialunternehmen in den Bereichen Telekommunikation und Lösungsentwicklung. Hierbei wurdenindividuelle Software- und Arbeitsplatzlösungengeschaffen. Mit den gelebten Firmengrundsätzen „Höchste Qualität und Zuverlässigkeit“ und mit unserem überzeugenden Know-how konnten rasch viele große Unternehmen in der öffentlichen Verwaltung und in der Telekommunikation als zufriedene Kunden gewonnen und gehalten werden. Unser Streben nach höchster Qualität wurde auch durch eine der ersten ISO 9000 Zertifizierungen in Österreich gefestigt. Als flexibles Dienstleistungsunternehmen passen wir uns laufend den Anforderungen unserer Kunden und den technologischen Marktentwicklungen an. So konnten wir in den letzten Jahren neben den bestehenden Tätigkeitsfeldern der Lösungsentwicklung und des IT-Consultings jenen der Personalberatung und Personalbereitstellung maßgeblicherweitern. Auf diese Weise haben wir uns in den letzten 30 Jahren zu einem modernen Consulting Unternehmen auf den Gebieten der Informationstechnologie und Telekommunikation entwickelt, welches seine Kunden vielfältig unterstützen kann. Für unsere MitarbeiterInnen ist es deshalb wichtig, sich laufend weiterzubilden und sich auf die Bedürfnisse unserer Kunden bestmöglich einzustellen. Unser Leitspruch bei SOFTCOM lautet daher „IT's all about people!“.

1876 zog Katharina Loacker mit einem Leiterwagen durchs Vorarlberger Rheintal und sammelte Alteisen. Aus diesem Anfang ist eine Unternehmensgruppe geworden, die heute in acht Ländern Schrott und Wertstoffe verarbeitet. Der Stammsitz ist noch immer Götzis in Vorarlberg. Und geführt wird Loacker Recycling weiterhin von der Familie, die ihm den Namen gab. Im Kern geht es um Material, das andere wegwerfen. Eisenschrott und Nichteisenmetalle kommen auf die Plätze, werden sortiert, aufbereitet und zurück in den Wirtschaftskreislauf gebracht. Daneben reißt das Unternehmen Gebäude ab und entsorgt den Bauschutt, verwertet Papier, Glas, Holz und Kunststoff und macht aus organischen Abfällen Biogas und Kompost. Die fertige Erde verkauft Loacker sogar unter eigener Marke, als Ländle Erde. Seit 2010 gehören außerdem mehrere Photovoltaikanlagen in Deutschland und Italien dazu. Daraus ist ein großer Betrieb geworden. Rund 1.300 Menschen arbeiten in der Gruppe, verteilt auf etwa 40 Betriebsstätten in acht Ländern. 2022 setzte Loacker gut 1,09 Milliarden Euro um und stand damit auf Platz 121 der 500 größten Unternehmen Österreichs. Diese Zahlen meinen die ganze Gruppe; die GmbH in Götzis ist deren Kern und Stammsitz. Die Eigentumsverhältnisse sind übersichtlich. Rund 95 Prozent hält die Loacker Privatstiftung, der Rest liegt bei der Familie. Das hält das Unternehmen unabhängig und in einer Hand, seit weit über hundert Jahren. Gearbeitet wird in sehr unterschiedlichen Rollen. Auf den Plätzen bedienen Maschinenführer Krane und Scheren, Berufskraftfahrer holen Container und Schrott ab, in der Disposition werden die Touren geplant. Dazu kommen Waagemeister, der Metallhandel und kaufmännische Berufe in Verwaltung, Buchhaltung und Vertrieb. Wer hier einsteigt, lernt einen Stoffkreislauf von Grund auf kennen. Der Sitz liegt noch immer in Götzis, im selben Rheintal, durch das Katharina Loacker einst ihren Wagen zog.

Ein Handelssystem, das Marktdaten in Millisekunden verarbeitet. Ein Risikomodell, das vor der Bankenaufsicht standhalten muss. An solchen Aufgaben arbeiten die Teams von Dr. Nagler & Company Austria GmbH in Graz und Wien. Ihre Kunden sind Banken, Versicherungen, Clearingstellen und Vermögensverwalter, die dafür Leute brauchen, die Finanzfachwissen und IT zugleich beherrschen. Die österreichische Gesellschaft entstand 2010 als Standbein der Nagler-Gruppe, die Dr. Martin Nagler 1998 in Frankfurt am Main gegründet hatte. Heute arbeiten in der Gruppe rund 125 Menschen an sechs Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz; 2019 waren es etwa 95 (Angaben des Unternehmens, Stand 2025). Wie viele davon in Österreich sitzen, weist die Firma öffentlich nicht aus. Geführt wird die Austria GmbH von Graz aus, das zweite Büro steht in Wien. Was die Beraterinnen und Berater konkret tun, lässt sich an ihren Themenfeldern ablesen. Im Front Office geht es um die Systeme, mit denen Händlerinnen und Händler ihr Tagesgeschäft machen, von der Auswahl der Software bis zur Einführung. In Risk & Analytics rechnen Quants Markt- und Kreditrisiken durch. Beim Regulatory Reporting übersetzen Teams die Meldevorschriften der Aufsicht in Prozesse und Datenstrecken, die im Alltag tatsächlich laufen. Die Teams sind dabei bewusst gemischt: Mathematikerinnen, Physiker, Informatikerinnen und Wirtschaftswissenschaftler sitzen an derselben Aufgabe. Genau diese Studienrichtungen führt auch das Karriereportal der TU Graz an, über das der Grazer Standort Nachwuchs anspricht. Einsteigerinnen und Einsteiger arbeiten laut Karriereseite von Beginn an als vollwertige Teammitglieder mit. Wer noch wenig Erfahrung mitbringt, bekommt in den ersten sechs Monaten eine Mentorin oder einen Mentor an die Seite. Für die fachliche Weiterbildung unterstützt das Unternehmen Zertifikate wie CFA, FRM oder PRM und betreibt daneben ein eigenes Schulungsprogramm für Methoden- und Sozialkompetenz. Aufstieg heißt hier nicht zwangsläufig Führung: Neben der klassischen Führungslaufbahn gibt es eine Principal-Laufbahn für Spezialistinnen und Spezialisten. Beim Arbeitsort ist die Gruppe beweglich. Den Wohnsitz dürfen Mitarbeitende innerhalb Deutschlands, Österreichs und der Schweiz frei wählen, gearbeitet wird hybrid und mobil, längere Auszeiten sind als Sabbatical vorgesehen. Reisebereitschaft gehört allerdings zum Beruf, weil Beratung beim Kunden stattfindet. Hinter der Grazer Gesellschaft steht die deutsche Dr. Nagler & Company Holding GmbH als Alleineigentümerin, die Geschäftsführung in Österreich liegt bei Dr. Martin Nagler und DI Thomas Gebhard, MBA. Das Grazer Büro liegt am Joanneumring mitten in der Innenstadt, das Wiener in der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße unweit des Hauptbahnhofs.

Rund 3.100 Menschen arbeiten in der Salzburger Landesverwaltung, und längst nicht alle sitzen in der Landeshauptstadt. Eine Biologin begutachtet ein Schutzgebiet im Pinzgau. Ein Amtsarzt entscheidet über die Gesundheitsfragen eines Bezirks. Im Winter sorgt der Straßendienst dafür, dass die Landesstraßen befahrbar bleiben. So weit reicht das Aufgabenfeld, vom Naturschutz bis zur öffentlichen Gesundheit. Das Amt der Salzburger Landesregierung ist der Verwaltungsapparat hinter der Landespolitik. Es setzt um, was Landtag und Landesregierung beschließen, und kümmert sich um das, was den Alltag im Bundesland berührt: Wohnbauförderung, Sozialleistungen, Schulen, Wasserwirtschaft, Gewerbeverfahren. Organisiert ist diese Arbeit in rund 20 Fachabteilungen. Dazu kommen die Bezirkshauptmannschaften, die die Verwaltung in die Regionen tragen. Genau diese Streuung über das ganze Land prägt den Arbeitgeber. Wer hier anfängt, muss nicht zwangsläufig nach Salzburg-Stadt pendeln. Die Berufsgruppen sind entsprechend breit. Neben Verwaltungsjuristinnen und Sachbearbeitern arbeiten hier Technikerinnen im Straßenbau, Förster, Sozialarbeiter, Pädagoginnen und Ärzte. Klassische Schreibtischarbeit findet sich ebenso wie Außendienst im Gelände. Die eigene Salzburger Verwaltungsakademie kümmert sich um Aus- und Weiterbildung, sodass fachliche Spezialisierung und der Wechsel zwischen Aufgabenfeldern innerhalb des Hauses möglich bleiben. Intern geführt wird das Amt vom Landesamtsdirektor, an der Spitze des Landes steht die Landeshauptfrau. Für Bewerberinnen und Bewerber zählt vor allem die Verlässlichkeit dahinter: Der öffentliche Dienst bietet planbare Beschäftigung und geregelte Laufbahnen, unabhängig von Konjunktur und Auftragslage. Dass das Land seine Personalsuche ernst nimmt, lässt sich auch belegen. Beim Best-Recruiters-Gütesiegel, der größten unabhängigen Recruiting-Studie im deutschsprachigen Raum, wurde das Land Salzburg für 2024/2025 zum vierten Mal mit Gold ausgezeichnet und liegt in der Branche Landes- und Kommunalverwaltung an der Spitze.

3.581 Menschen aus 90 Nationen arbeiten am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg (Stand: Juni 2026). Rund 1.500 von ihnen forschen, gut 500 davon als Doktorandinnen und Doktoranden. Der größere Teil der Belegschaft arbeitet außerhalb der Labore, in Verwaltung, Technik und Infrastruktur. Das DKFZ ist die größte biomedizinische Forschungseinrichtung Deutschlands. Gegründet wurde das Zentrum 1964. Es ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts, finanziert zu 90 Prozent vom Bund und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg, und gehört zu den 18 Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft. Das Gesamtbudget liegt bei 515 Millionen Euro (Stand: Juni 2026). Geforscht wird an vier Fragen: Wie entsteht Krebs, wie erkennt man ihn früh, wie behandelt man ihn wirksam, wie verhindert man ihn. In mehr als 100 Abteilungen und Forschungsgruppen geht es dabei um sehr Unterschiedliches. Die einen untersuchen, wie Immunzellen Tumoren erkennen, die anderen entwickeln Bildgebung und Bestrahlungstechnik weiter. 21 Core Facilities stellen Großgeräte und Spezialmethoden bereit, die einzelne Arbeitsgruppen allein nicht betreiben könnten. Dass diese Arbeit ankommt, lässt sich belegen. Harald zur Hausen wies am DKFZ nach, dass humane Papillomviren Gebärmutterhalskrebs auslösen; 2008 erhielt er dafür den Nobelpreis für Medizin, und aus dieser Forschung ging die HPV-Impfung hervor. Aus dem Zentrum sind bislang 18 Ausgründungsprojekte entstanden, gehalten werden 275 Patentfamilien. Direkt bei Patientinnen und Patienten landet der Krebsinformationsdienst: kostenlos, täglich von 8 bis 20 Uhr, unter 0800 420 30 40. Hauptsitz ist das Neuenheimer Feld in Heidelberg, Tür an Tür mit Universität und Universitätsklinikum. Seit 2019 gibt es einen zweiten eigenen Standort in Dresden, wo an Sensorik und künstlicher Intelligenz für die Tumordiagnostik gearbeitet wird. Dazu kommen das DKFZ Hector Cancer Institute an der Universitätsmedizin Mannheim und das Helmholtz-Institut HI-TRON in Mainz. Über das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen und das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung ist das DKFZ an sechs beziehungsweise acht weiteren Standorten mit Universitätskliniken verbunden. Wie sich die Belegschaft auf diese Orte verteilt, weist das Zentrum öffentlich nicht aus. Bezahlt wird nach dem Tarifvertrag der Länder. Dazu kommen 30 Urlaubstage, freie Tage an Heiligabend und Silvester sowie die Betriebsrente über die VBL. Bis zu 40 Prozent der Arbeitszeit lassen sich mobil erbringen, das Deutschland-Jobticket wird an allen Standorten bezuschusst. Das Zentrum trägt das Zertifikat des audit berufundfamilie und bietet den eigenen Beschäftigten ein Krebsvorsorge- und Früherkennungsprogramm an. Für die fachliche Entwicklung gibt es die Cancer Research Academy mit Master-, Promotions- und Postdoc-Programmen, ein Clinician-Scientist-Programm für Ärztinnen und Ärzte und mit "Light up your Journey" ein Trainee-Programm für Hochschulabsolventen in der Verwaltung. Internationale Beschäftigte und ihre Familien betreut eine eigene Abteilung, die International Staff Services. Nachwuchs bildet das DKFZ selbst aus. 74 Auszubildende lernen hier (Stand: Juni 2026), in fünf Ausbildungsberufen und fünf dualen Studiengängen, etwa als Biologielaborantin, Tierpfleger oder Fachinformatikerin für Systemintegration. Ausbildungsstart ist jedes Jahr der 1. September.

Über uns Die Wienerberger AG ist ein weltweit tätiger Anbieter von Baustoff- und Infrastrukturlösungen mit Hauptsitz in Wien. Wir sind der einzige multinationale Produzent von Ziegeln für Wand, Fassade und Dach, von Rohrsystemen aus Kunststoff und Steinzeug sowie von Flächenbefestigungen aus Beton und Ton. Im Ziegelbereich sind wir Weltmarktführer und auch in unseren übrigen Geschäftsfeldern nehmen wir führende Marktpositionen ein. 1819 gegründet, blicken wir auf eine fast 200-jährige erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurück. Als weltweit tätiger Anbieter von Baustoff- und Infrastrukturlösungen sind wir laufend auf der Suche nach Experten mit Know-how in vielfältigen Aufgabengebieten. Wir suchen Engineering Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit keramischem Vorwissen bzw. Erfahrung in Kunststofftechnik, sowie SAP Inhouse Consultants mit sehr guten ABAP und Prozess Kenntnissen. Gesuchte Qualifikationen Wir sind auf der Suche nach kooperativen und zielorientierten Persönlichkeiten, die interkulturelle Kompetenz vorweisen, an neue Aufgaben offen herangehen und bereit sind Verantwortung zu übernehmen. Neben einer fundierten abgeschlossenen fachlichen Ausbildung erwarten wir von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Projektmanagementerfahrung Hands-on Mentalität Hohe Service- und Kundenorientierung Offenheit für Feedback Ausgezeichnete Englischkenntnisse sind für internationale Karrieren Voraussetzung, weitere Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil. Gesuchte Studiengänge Verfahrenstechnik Maschinenbau Werkstoffwissenschaften Wirtschaftsinformatik Informatik Betriebswirtschaftliche Studien
