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Bei RUBBLE MASTER in Linz entstehen Maschinen, die Bauschutt dort zerkleinern, wo er anfällt: direkt auf der Baustelle. Aus Betonabbruch, Ziegel und altem Asphalt wird so wieder Baustoff statt Deponiegut. Gegründet hat das Unternehmen 1991 Gerald Hanisch. Heute stehen die Brecher aus Oberösterreich in mehr als 110 Ländern im Einsatz.
Das Kerngeschäft sind mobile Brech- und Siebanlagen der Kompaktklasse. Sie passen auf einen Tieflader, kommen mit wenig Platz aus und sind so gebaut, dass sie auch Menschen bedienen können, die keine gelernten Aufbereitungstechniker sind. Genau diese Idee stand am Anfang. Zu den Kunden zählen Abbruch- und Bauunternehmen ebenso wie Recyclingbetriebe und Steinbrüche. Rund 450 Maschinen verließen 2022 die Werke, bis 2027 sollen es an die 1.000 pro Jahr werden. Der Umsatz der RM Group lag 2022 bei etwa 232 Millionen Euro und damit 20 Prozent über dem Vorjahr; die Exportquote wurde zuletzt mit 96 Prozent angegeben (Wirtschaftszeit und meinbezirk.at, 2023). In der Kompaktklasse gilt das Unternehmen als Weltmarktführer.
Gefertigt wird an zwei Standorten: in Linz und bei der nordirischen Tochter Maximus, die Siebanlagen baut. Dazu kommen Vertriebs- und Servicebüros in der Schweiz, in Texas und seit 2023 in Singapur. Wer hier arbeitet, hat mit Märkten von Nordamerika bis Südostasien zu tun, ohne dafür den Arbeitgeber wechseln zu müssen.
Der Stammsitz im Linzer Südpark wächst weiter. 2024 nahm ein neues Servicecenter den Betrieb auf, ein Logistikzentrum soll folgen, und das Unternehmen kündigte dabei rund 60 zusätzliche Arbeitsplätze an. Die Neubauten sind auf niedrigen Energiebedarf ausgelegt und erzeugen Strom über eine eigene Photovoltaikanlage. Der WKO-Firmeneintrag weist für die Linzer Gesellschaft rund 250 Beschäftigte aus (abgerufen 2026-08-09); eine tagesaktuelle Beschäftigtenzahl für die gesamte Gruppe veröffentlicht RUBBLE MASTER nicht.
Die Berufsbilder reichen weit über den klassischen Maschinenbau hinaus. In der Fertigung arbeiten Metalltechniker und Mechatronikerinnen an den Anlagen, während Konstrukteure und Elektrotechniker an der nächsten Brecher- und Hybridgeneration sitzen. Servicetechniker wiederum fahren hinaus zu Kunden, auf Baustellen und in Steinbrüche. Auch Logistik, Einkauf und Vertrieb sitzen am selben Standort.
Lehrlinge bildet das Unternehmen seit über 20 Jahren aus, unter anderem in der Metalltechnik, und beteiligt sich an der Dualen Akademie für Maturantinnen und Maturanten. Weiterbildung läuft über die interne RM Academy. Im Arbeitsalltag nennt die Karriereseite Gleitzeit und Homeoffice-Möglichkeiten, eine bezuschusste Kantine mit wechselndem Menü, einen Betriebsarzt im Haus sowie Gratisparkplätze mit E-Ladestationen. Geführt wird die GmbH von Rudolf Schöflinger und Bernhard Fischereder; Firmengründer Gerald Hanisch ist weiterhin als gewerberechtlicher Geschäftsführer eingetragen.
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