Zaunweg 6
5071 Wals-Siezenheim
Österreich

Warema Austria betreut den österreichischen Markt für technischen Sonnenschutz von Salzburg aus: Raffstoren an Bürofassaden, Markisen über Terrassen, dazu die Steuerung, die beides bei aufkommendem Wind automatisch einfährt. Rund 30 Mitarbeitende gehören zum Team, sieben davon sind als Vertriebsberater regional in den Bundesländern unterwegs, einer kümmert sich ausschließlich um Steuerungstechnik. Im Rücken steht ein Familienunternehmen, das seit 1955 Sonnenschutz baut und heute rund 5.000 Menschen beschäftigt.
Das Geschäft läuft über den Fachhandel. Bestellt wird von Sonnenschutztechnikern, Fensterbauern und Elektrofachbetrieben, die die Anlagen montieren und in Betrieb nehmen; Architektinnen und Bauherren kommen früher dazu, in der Planungsphase. Entsprechend technisch ist die Arbeit im Innendienst: Anfragen kalkulieren, Aufmaße prüfen, Steuerungen konfigurieren, Verarbeiter schulen. Das Produktprogramm reicht vom außenliegenden Sonnenschutz über Lamellendächer und Insektenschutz bis zur eigenen Smart-Home-Steuerung, die Behänge nach Sonnenstand und Wetter fährt.
Die österreichische Gesellschaft ist seit Oktober 2005 im Firmenbuch eingetragen. Geschäftsführung, Innendienst und die technischen Abteilungen sitzen in Salzburg, ein zweiter Standort liegt in Wiener Neudorf südlich von Wien. In Salzburg steht außerdem das Sonnenforum, ein Schauraum mit rund 350 Quadratmetern, in dem die Produkte nicht als Muster an der Wand hängen, sondern im Betrieb zu sehen sind. Beraten wird dort auch direkt, was neben Vertrieb und Anwendungstechnik ein eigenes Tätigkeitsfeld ergibt.
Kleines Team vor Ort, großer Hersteller dahinter. Gegründet wurde Warema 1955 in Marktheidenfeld in Unterfranken, wo bis heute Zentrale und Entwicklung liegen; produziert wird an mehreren Standorten in Europa. Geführt wird die Gruppe in zweiter Generation von Angelique Renkhoff-Mücke. Der Gruppenumsatz lag 2025 bei rund 678 Millionen Euro und damit etwa auf Vorjahresniveau, was in einem Bauumfeld mit spürbar zurückhaltender Nachfrage für Stabilität spricht (Unternehmensangabe zum Geschäftsjahr 2025). Nachwuchs kommt zu einem guten Teil aus dem eigenen Haus: Lehre, Praktika, duale Studiengänge und Abschlussarbeiten laufen über das gemeinsame Karriereportal der Gruppe.
Eigene Umsatz- oder Ergebniszahlen veröffentlicht die österreichische Gesellschaft nicht, die Beschäftigtenzahl stammt aus dem WKO-Firmenprofil (abgerufen im August 2026). Wer sich für die Richtung des Unternehmens interessiert, findet sie in den Klimazielen: Fünf neue Photovoltaikanlagen deckten 2025 rund 16 Prozent des Stromverbrauchs der Gruppe und sparten etwa 890 Tonnen CO2, bis 2030 sollen die direkten Emissionen 42 Prozent unter dem Wert von 2021 liegen.
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