Postdoktorandin / Postdoktorand (d/w/m) Psychophysiologische Begleiterscheinungen der Depression: Fokus auf Geschlechtsunterschiede Einsatzort: Campus Charité Mitte Bewerbungsfrist: 26.07.2026

Charité – Universitätsmedizin Berlin
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Postdoktorandin / Postdoktorand (d/w/m) Psychophysiologische Begleiterscheinungen der Depression: Fokus auf Geschlechtsunterschiede

Fachgebiet
Neurologie, Neurochirurgie, Physiologie

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https://karriere.charite.de/stellenangebote/detail/7657
 

Arbeitszeit
Vollzeit

Eintrittsdatum
1.9.2026

Dauer der Anstellung
Befristet

Bewerbungsfrist
26.07.2026

Einsatzort Charité
Campus Charité Mitte

Kennziffer
7657

Entgeltgruppe
E13/Ä1

 

Arbeiten an der Charité

Die Forschungsabteilung Translation und Neurotechnologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Postdoktorandin in Vollzeit für das drittmittelfinanzierte Forschungsprojekt „Psychophysiologische Begleiterscheinungen der Depression: Fokus auf Geschlechtsunterschiede“.

Das Projekt untersucht geschlechtsspezifische psychophysiologische Mechanismen, die Depressionen zugrunde liegen, und verfolgt das Ziel, personalisierte Interventionen auf Basis der Herzratenvariabilität (HRV), kognitiv-affektiver Prozesse sowie psychotherapeutischer Behandlungsergebnisse zu entwickeln. Durch die Kombination von Ecological Momentary Assessment (EMA; ökologische Momentanerhebung), kontinuierlichem physiologischem Monitoring, Biomarkeranalysen und kognitiv-verhaltenstherapeutischen Interventionen soll die Präzisionspsychiatrie sowie die translationale affektive Neurowissenschaft weiterentwickelt werden.

Die erfolgreiche Kandidatin bzw. der erfolgreiche Kandidat arbeitet in einem hochgradig interdisziplinären Umfeld und kooperiert eng mit Expert*innen aus den Bereichen Psychiatrie, Neurowissenschaften, Psychophysiologie und digitale Gesundheit.

Die Stelle im Überblick

Die Postdoktorandin bzw. der Postdoktorand übernimmt eine wissenschaftlich führende Rolle innerhalb des Projekts und trägt maßgeblich zu dessen konzeptioneller, methodischer und analytischer Weiterentwicklung bei.

Zu den Aufgaben gehören insbesondere:

  • Planung, Koordination und Durchführung von Längsschnitt- und klinischen Studien zu Depressionen und Geschlechtsunterschieden,
  • Leitung der Datenerhebung unter Einbeziehung psychophysiologischer Biomarker, insbesondere der Herzratenvariabilität (HRV),
  • Implementierung und Betreuung von Protokollen zur ökologischen Momentanerhebung (Ecological Momentary Assessment, EMA) sowie von Methoden unter Einsatz tragbarer Sensorsysteme (Wearables),
  • Durchführung anspruchsvoller statistischer Analysen multimodaler Längsschnittdatensätze,
  • Untersuchung psychophysiologischer Mechanismen im Zusammenhang mit der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT), insbesondere mit Blick auf Geschlechtsunterschiede bei der Herzratenvariabilität (HRV) und dem Therapieansprechen,
  • Koordination der Zusammenarbeit mit klinischen und wissenschaftlichen Kooperationspartnern,
  • Erstellung wissenschaftlicher Manuskripte zur Veröffentlichung in hochrangigen internationalen Fachzeitschriften,
  • Präsentation der Forschungsergebnisse auf nationalen und internationalen Fachkonferenzen,
  • Unterstützung des Projektmanagements, der Berichtserstattung sowie Betreuung und Anleitung von Promovierenden und wissenschaftlichen Hilfskräften.
  • Sie werden als wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt: Nach §110 (4), Satz 3 sieht das BerlHG für wissenschaftliche Mitarbeitende eine angemessene Zeit innerhalb der Arbeitszeit für die eigene wissenschaftliche Weiterqualifikation vor.

Danach suchen wir

Wir suchen eine erfahrene und hoch motivierte Postdoktorandin bzw. einen erfahrenen und hoch motivierten Postdoktoranden mit einer nachgewiesenen wissenschaftlichen Expertise in den Bereichen Psychophysiologie, Affektive Neurowissenschaften, Psychiatrie, Psychologie oder verwandten Disziplinen.

Zwingend erforderliche Qualifikationen

  • Promotion (zum Zeitpunkt des Stellenantritts abgeschlossen) in Neurowissenschaften, Psychologie, Psychiatrie, Biomedizinischen Wissenschaften, Kognitionswissenschaften oder einem eng verwandten Fachgebiet,
  • Mehrjährige Postdoc-Erfahrung oder vergleichbare Forschungserfahrung im Bereich Psychophysiologie, Affektive Neurowissenschaften oder Klinische Neurowissenschaften,
  • Umfassende Expertise im Bereich Biomarker und Messungen des autonomen Nervensystems, insbesondere der Herzratenvariabilität (HRV),
  • Fundierte Kenntnisse und Forschungserfahrung im Bereich Depressionsforschung und/oder Kognitive Verhaltenstherapie (KVT),
  • Nachgewiesene Erfahrung im Umgang mit Längsschnittstudien und multimodalen Datensätzen,
  • Ausgeprägte quantitative und statistische Kompetenzen, einschließlich Erfahrung mit R, Python, MATLAB oder vergleichbaren Analyseumgebungen,
  • Erfahrung mit Mixed-Effects-Modellen, Längsschnittanalysen und komplexen Datenstrukturen,
  • Nachweisbare Publikationstätigkeit in begutachteten internationalen Fachzeitschriften;
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Wünschenswerte Qualifikationen

  • Erfahrung mit Methoden der ökologischen Momentanerhebung (Ecological Momentary Assessment, EMA),
  • Kenntnisse im Umgang mit Wearable-Technologien und ambulanter physiologischer Datenerfassung,
  • Vertrautheit mit psychophysiologischer Signalverarbeitung und Biomarkeranalysen;
    Erfahrung in der klinischen Forschung zu affektiven Störungen, insbesondere Stimmungserkrankungen,
  • Kenntnisse in Mediations- und Moderationsanalysen, Machine-Learning-Verfahren oder computergestützter Modellierung,
  • Erfahrung in der Betreuung und Anleitung von Nachwuchswissenschaftler*innen oder Studierenden,
  • Erfahrung in der Einwerbung und administrativen Steuerung von Drittmittelprojekten.

Das bringt die Charité mit

  • Mitarbeit in einem innovativen, internationalen Forschungsprojekt an einem der führenden universitätsmedizinischen Zentren Europas,
  • Zugang zu modernster Forschungsinfrastruktur in den Bereichen Psychiatrie, Neurowissenschaften und Digitale Medizin,
  • Möglichkeiten zur interdisziplinären Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Kooperationspartnern,
  • Ein inspirierendes und unterstützendes Forschungsumfeld mit starkem translationalem Fokus,
  • Möglichkeiten zur Übernahme wissenschaftlicher Führungsverantwortung sowie zur gezielten Karriereentwicklung,
  • Flexible Arbeitszeitmodelle und die attraktiven Vorteile einer Beschäftigung an der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Informationen zur Stelle

  • Entgeltgruppe E13 TVöD VKA-K, Ä1 TV-Ärztliche Beschäftigte. Hier finden Sie alle Informationen zum Gehalt und Tarifvertrag
  • Die Position ist bis zum 30.03.2030 befristet, da sie an die Projektlaufzeit gebunden ist
  • Bei uns sind 30 Tage Urlaub Standard
  • Die Bewerbungsfrist endet am: 26.07.2026
  • Kennziffer:7657

Bewerbung

 

An der Charité sind alle willkommen, unabhängig von Alter, Religion, Geschlecht, geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung, Nationalität, Behinderung, ethnischer oder sozialer Herkunft. Hier zählt jeder Mensch! Wir setzen uns für Chancengleichheit und Inklusion ein.

Aus Datenschutzgründen nehmen wir Bewerbungen ausschließlich über unser Bewerbungsportal entgegen. Der unten angegebene Kontakt steht ausschließlich für Rückfragen zur Verfügung.

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Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ginevra Bertamini

ginevra.bertamini@charite.de

Vorteile und Leistungen

Faire Löhne und Arbeitskonditionen

An der Charité erwarten dich Tarifverträge mit fairem Gehalt, vielfältigen Zusatzleistungen und 30 Tagen Urlaub. Die aktuellen Tarifverträge und Entgelttabellen findest du hier

Interdisziplinäres Arbeiten

Wir kooperieren mit anderen Kliniken weltweit und arbeiten auch im Alltag interdisziplinär zusammen. Unsere Arbeit ist geprägt von einem kontinuierlichen Austausch untereinander. 

Stimulierendes Arbeitsumfeld

An der Charité arbeiten herausragende Kolleginnen und Kollegen. Ein optimales Umfeld für die eigene Weiterentwicklung. 

Häufig gestellte Fragen

Kann ich Familie und Beruf an der Charité gut vereinen?

Die Charité ist bereits seit 2007 als familienfreundliches Unternehmen zertifiziert. Wir unterstützen Eltern bei regulärer und flexibler Kinderbetreuung, bei der Betreuung in Notfällen, bei Überstunden oder bei Krankheit des Kindes und während der Ferien. Weitere Informationen hierzu gibt es unter familie.charite.de.

Für Mitarbeitende der Gesundheitsfachberufe, die ihre Arbeitszeit verkürzen oder flexibel gestalten wollen, gibt es einen familienfreundlichen Pool

 

Gibt es eine Impfpflicht an der Charité?

Das Masernschutzgesetz sieht vor, dass Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen einen Masern-Impfschutz bzw. eine Immunität nachweisen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie in der Krankenversorgung oder hinter den Kulissen tätig sind.

Eine COVID-19-Impfung ist keine Einstellungsvoraussetzung.

 

Gibt es auch die Möglichkeit, in Teilzeit zu arbeiten?

Generell bieten wir immer auch die Möglichkeit, in Teilzeit zu arbeiten. Ob und in welcher Form besprichst du am besten direkt mit deiner Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner.

 

Weitere Informationen

Datenschutzhinweise

Die Charité weist darauf hin, dass im Rahmen und zu Zwecken des Bewerbungsverfahrens an verschiedenen Stellen in der Charité (z.B. Fachbereich, Personalvertretung, Personalabteilung) personenbezogene Daten gespeichert und verarbeitet werden. Weiterhin können die Daten innerhalb des Konzerns sowie an Stellen außerhalb (z.B. Behörden) zur Wahrung berechtigter Interessen übermittelt bzw. verarbeitet werden. Mit Ihrer Bewerbung stimmen Sie unseren Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen für Bewerbungsverfahren, die Sie hier finden, zu.

Zusatzinformationen

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin trifft ihre Personalentscheidungen nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Die Charité strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen an und fordert Frauen daher nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten vorrangig berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Bei der Einstellung wird ein polizeiliches Führungszeugnis, teilweise ein erweitertes Führungszeugnis verlangt. Die Bewerbungsunterlagen können leider nur dann zurückgeschickt werden, wenn ein ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist. Eventuell anfallende Reisekosten können nicht erstattet werden.

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