Bautechnischer Konstrukteur (m/w/d)

Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz
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Als Bautechnischer Konstrukteur (m/w/d) im Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz planen und konstruieren Sie Bauprojekte mit modernen Softwareprodukten. Dabei lernen Sie Schritt für Schritt umfassende, modellorientierte Planungen zu erstellen und daraus die erforderlichen Pläne für unsere Genehmigungsverfahren und die Bauausführung abzuleiten. Bei der Planung der Projekte berücksichtigen Sie unter Anwendung relevanter Vorschriften umweltfreundliche, nachhaltige und wirtschaftliche Aspekte. 

Um den gesamten Planungsablauf und Zusammenhänge nachvollziehen zu können, erhalten Sie während Ihrer Ausbildung Einblicke in alle Fachgruppen der Dienststelle.

Im dritten Ausbildungsjahr können Sie zwischen den Schwerpunkten Konstruktiver Ingenieurbau (z. B. Brückenbau, Stützwände) und Tief-, Verkehrswege- und Landschaftsbau wählen. Dieser gewählte Schwerpunkt ist auch Bestandteil Ihrer Abschlussprüfung. 

Voraussetzungen

Um die Ausbildung beginnen zu können, benötigen Sie mindestens die Qualifikation der Berufsreife (Hauptschulabschluss nach Klasse 9) oder einen qualifizierten Sekundarabschluss I (Realschulabschluss nach Klasse 10). Sie sollten zudem über technisches Verständnis und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen. Teamfähigkeit, strukturiertes Arbeiten und gute Kommunikation runden Ihr Profil ab. Idealerweise bringen Sie zudem bereits Grundkenntnisse in Office-Programmen (z.B. Word, Excel, PowerPoint) mit. 

Zu Ihrer Ausbildung gehört
  • Einstieg in die digitale und zukunftsweisende Building-Information-Modeling-Methode (bei der BIM-Methode handelt es sich vereinfacht ausgedrückt um 3D-Modelle, bei denen alle Daten eines Bauwerks zusammengeführt und im Team genutzt werden)
  • 3D-Straßen- und Brückenmodelle mit den Programmen Vestra und BricsCAD entwerfen
  • die Arbeit mit digitalen Modellen, z.B. Baustoffe bestimmen, Mengen und Massen auslesen, Kollisionsprüfungen durchführen

Sie arbeiten in einer regionalen Dienststelle und besuchen die örtliche Berufsschule. Einige Praxisphasen finden auch in anderen Betrieben statt (z. B. Bauunternehmen). Bei der Organisation werden Sie von unseren Ausbildungsleitern und Ihren Ansprechpartnern vor Ort unterstützt.

Dauer

Die Ausbildung dauert drei Jahre.

Ausbildungsentgelte

1. Ausbildungsjahr 1.296,82 €, 2. Ausbildungsjahr 1.350,96 €, 3. Ausbildungsjahr 1.400,61 €

Gehaltstabellen

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© LBM

Im Interview mit Ausbilderin Sonja Bernardy gibt es weitere Einblicke und Informationen rund um die Ausbildung.

Yannick Schumacheryannick.schumacher(at)lbm.rlp.de Tel.: 0261/3029-1175

Acht regionale Dienststellen in ganz Rheinland-Pfalz gehören zum LBM. Die nächste Dienststelle in deiner Nachbarschaft findest du in der Übersicht.

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Rund 5.700 Brücken in Rheinland-Pfalz werden regelmäßig geprüft, instandgesetzt und irgendwann neu gebaut. Zuständig dafür ist der Landesbetrieb Mobilität, kurz LBM. Dazu kommen rund 17.400 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, gut 2.000 Kilometer Radwege sowie 30 Tunnel und Galerien. Etwa 3.200 Menschen halten dieses Netz in Betrieb, von der Zentrale in Koblenz bis zur Straßenmeisterei in der Eifel.

Der LBM plant, baut und unterhält den überwiegenden Teil der Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Land. Er ist außerdem obere Verkehrsbehörde und für Verkehrsfragen zu Lande, zu Wasser und in der Luft zuständig; am Flughafen Hahn sitzt eine eigene Luftfahrtdienststelle. Die Zentrale in Koblenz residiert in der ehemaligen Kaiserlichen Oberpostdirektion. Vor Ort arbeiten acht regionale Dienststellen, von Gerolstein in der Vulkaneifel bis Speyer am Rhein, dazu 57 Straßenmeistereien. Insgesamt verteilt sich der Betrieb auf rund 70 Standorte im ganzen Land. Wer in der Westpfalz wohnt, muss also nicht nach Koblenz pendeln.

Die Bandbreite der Berufe ist für eine Landesverwaltung ungewöhnlich groß. In den Straßenmeistereien und Zentralwerkstätten sind über 1.200 Straßenwärterinnen und Straßenwärter im Einsatz, im Winterdienst ebenso wie bei der Streckenkontrolle. In den Dienststellen rechnen Bauingenieurinnen Brückenquerschnitte nach, Vermesser nehmen Trassen auf, und Fachinformatiker halten die Technik dahinter am Laufen. Ausgebildet wird im eigenen Haus: Rund 50 junge Menschen fangen pro Jahr an, unter anderem als Straßenwärter, bautechnische Konstrukteure oder Kfz-Mechatroniker. Für den Straßenwärter-Nachwuchs gibt es eine eigene Trainingshalle in Mayen. Wer studieren will, kann das dual tun, etwa im Bauingenieurwesen, in der Vermessung oder in der Landespflege.

Bezahlt wird nach dem Tarifvertrag der Länder, mit Jahressonderzahlung, betrieblicher Zusatzversorgung und 30 Urlaubstagen; daneben gibt es Beamtenlaufbahnen. Das interne Fortbildungsprogramm umfasst mehr als 200 Seminarthemen und rund 500 Veranstaltungen im Jahr, und wer als Techniker anfängt, kann sich zum Ingenieur weiterqualifizieren. Gleitzeit, Teilzeitmodelle und mobiles Arbeiten sind in den Verwaltungs- und Ingenieurbereichen möglich. Als Landesbetrieb nach § 26 der Landeshaushaltsordnung veröffentlicht der LBM keine Geschäftszahlen wie ein Unternehmen; er ist Teil des Landes Rheinland-Pfalz und dem Wirtschafts- und Verkehrsministerium nachgeordnet. Geführt wird er von Franz-Josef Theis, seit Juni 2023, gemeinsam mit seinem Stellvertreter Lutz Nink. Die Wurzeln der Organisation reichen bis 1949 zurück, als die Straßenverwaltung des jungen Landes ihre Arbeit aufnahm; den Namen Landesbetrieb Mobilität trägt sie seit dem 1. Januar 2007.

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