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Der Landesbetrieb Mobilität bietet Studierenden der Fachrichtung Bauingenieurwesen (mit angestrebten Abschluss Bachelor of Engineering) eine individuelle und praxisnahe Kooperation.

Mit diesem Angebot wird eine berufsorientierte, breite und allgemein einsetzbare Qualifikation eröffnet. Das Kooperative Studium verbindet das klassische Bachelor-Studium mit einer zusätzlichen Praxistätigkeit in unserem Landesbetrieb. Diese Kombination aus akademischer und betrieblicher Praxis qualifiziert Sie in besonderem Maß für eine spätere Ingenieurstätigkeit in unserem Landesbetrieb.  

Ein Einstieg ist gerade für Bewerberinnen und Bewerber, die bereits mit einem Studium der Fachrichtung Bauingenieurwesen befasst sind, attraktiv. Das Angebot des kooperativen Studiums richtet sich daher auch ausdrücklich an bereits Studierende.

Das bieten Sie: 

  • gute Kenntnisse in Mathematik und Physik
  • ausgeprägtes Interesse an der Mitgestaltung von Straßenbauprojekten von der Planung bis zur Inbetriebnahme und Unterhaltung sowie an der Konstruktion von Bauwerken
  • Belastbarkeit und Leistungsbereitschaft
  • Einsatzbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit, sowohl selbstständig als auch teamorientiert zu arbeiten

Das bieten wir: 

  • ein kooperatives Studium, das eine berufsorientierte und breit einsetzbare Qualifikation vermittelt sowie Einblicke in unsere verschiedenen Tätigkeitsbereiche durch Praktika und Hospitationen ermöglicht
  • fachliche Betreuung während des Studiums und der Bachelorthesis
  • Vergütung: 750 Euro monatlich über die gesamte Vertragslaufzeit
  • nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums interessante und vielfältige Aufgaben als Bauingenieur (m/w/d) im Landesbetrieb Mobilität
  • künftige Entwicklungs- und Aufstiegsperspektiven
Studienverlauf

Parallel zu Ihrem Studium erhalten Sie – insbesondere in den vorlesungsfreien Zeiten – in Form von Praktika und Hospitationen einen Einblick in unsere verschiedenen Tätigkeitsbereiche. Hierdurch werden Ihre während des Studiums in der Theorie erworbenen Kenntnisse durch berufsbezogene Tätigkeiten erweitert. Sie beginnen zunächst mit einer Praxiseinführung in unserem Landesbetrieb. Hier stehen insbesondere praktische Erfahrungen und das Kennenlernen der betrieblichen Abläufe im Vordergrund. Anschließend setzen Sie Ihr Studium eigenverantwortlich fort.

Während des Studiums erhalten Sie eine pauschale finanzielle Unterstützung. Diese Vergütung unterliegt grundsätzlich der Sozialversicherungspflicht. Zudem betreuen wir Sie fachlich sowohl während des Studiums und der Praxisphasen als auch bei der Bachelorthesis. Mit der Beendigung des 4. Semesters erwarten wir einen Nachweis von mindestens 80 erlangten ECTS-Creditpoints.  

Der Abschluss erfolgt in der Regel nach 7 Semestern mit dem akademischen Grad Bachelor of Engineering.

Berufsbild

Als Absolvent (m/w/d) dieses kooperativen Studiums erwarten Sie beim Landesbetrieb Mobilität interessante und vielfältige Aufgaben als Bauingenieur (m/w/d). Hierzu zählen insbesondere die Planung und Überwachung von Baumaßnahmen sowie deren Ausschreibung, aber auch Tätigkeiten im Bereich des Betriebsdienstes, z.B. als Leiter (m/w/d) einer Straßenmeisterei. Ferner bietet der LBM zahlreiche Entwicklungs- und Aufstiegsperspektiven mit der Möglichkeit, Führungsaufgaben zu übernehmen.

Standorte für Praxisphasen

 Die Praxisphasen im LBM können an diesen Standorten absolviert werden:

  • Trier
  • Kaiserslautern
  • Speyer
  • Worms
  • Bad Kreuznach
  • Gerolstein
  • Diez
  • Cochem
  • Koblenz (Zentrale)

Die angebotenen Praxisstandorte können jährlich variieren. 

Das Video von YouTube wird durch Klick oder Touch aktiviert. Dabei werden Daten an den Anbieter übermittelt. Zur Datenschutzerklärung.

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© LBM

Im Interview mit der Ansprechpartnerin Susanne Schleich gibt es weitere Einblicke und Informationen rund um das kooperative Studium.

Susanne Schleichsusanne.schleich(at)lbm.rlp.de Tel.: 0261/3029-1176

  • Hochschule Koblenz
  • Hochschule Trier
  • Hochschule Kaiserslautern
  • Hochschule Mainz
  • Hochschule Darmstadt

 

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Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz

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Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz

Reutte

Rund 5.700 Brücken in Rheinland-Pfalz werden regelmäßig geprüft, instandgesetzt und irgendwann neu gebaut. Zuständig dafür ist der Landesbetrieb Mobilität, kurz LBM. Dazu kommen rund 17.400 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, gut 2.000 Kilometer Radwege sowie 30 Tunnel und Galerien. Etwa 3.200 Menschen halten dieses Netz in Betrieb, von der Zentrale in Koblenz bis zur Straßenmeisterei in der Eifel.

Der LBM plant, baut und unterhält den überwiegenden Teil der Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Land. Er ist außerdem obere Verkehrsbehörde und für Verkehrsfragen zu Lande, zu Wasser und in der Luft zuständig; am Flughafen Hahn sitzt eine eigene Luftfahrtdienststelle. Die Zentrale in Koblenz residiert in der ehemaligen Kaiserlichen Oberpostdirektion. Vor Ort arbeiten acht regionale Dienststellen, von Gerolstein in der Vulkaneifel bis Speyer am Rhein, dazu 57 Straßenmeistereien. Insgesamt verteilt sich der Betrieb auf rund 70 Standorte im ganzen Land. Wer in der Westpfalz wohnt, muss also nicht nach Koblenz pendeln.

Die Bandbreite der Berufe ist für eine Landesverwaltung ungewöhnlich groß. In den Straßenmeistereien und Zentralwerkstätten sind über 1.200 Straßenwärterinnen und Straßenwärter im Einsatz, im Winterdienst ebenso wie bei der Streckenkontrolle. In den Dienststellen rechnen Bauingenieurinnen Brückenquerschnitte nach, Vermesser nehmen Trassen auf, und Fachinformatiker halten die Technik dahinter am Laufen. Ausgebildet wird im eigenen Haus: Rund 50 junge Menschen fangen pro Jahr an, unter anderem als Straßenwärter, bautechnische Konstrukteure oder Kfz-Mechatroniker. Für den Straßenwärter-Nachwuchs gibt es eine eigene Trainingshalle in Mayen. Wer studieren will, kann das dual tun, etwa im Bauingenieurwesen, in der Vermessung oder in der Landespflege.

Bezahlt wird nach dem Tarifvertrag der Länder, mit Jahressonderzahlung, betrieblicher Zusatzversorgung und 30 Urlaubstagen; daneben gibt es Beamtenlaufbahnen. Das interne Fortbildungsprogramm umfasst mehr als 200 Seminarthemen und rund 500 Veranstaltungen im Jahr, und wer als Techniker anfängt, kann sich zum Ingenieur weiterqualifizieren. Gleitzeit, Teilzeitmodelle und mobiles Arbeiten sind in den Verwaltungs- und Ingenieurbereichen möglich. Als Landesbetrieb nach § 26 der Landeshaushaltsordnung veröffentlicht der LBM keine Geschäftszahlen wie ein Unternehmen; er ist Teil des Landes Rheinland-Pfalz und dem Wirtschafts- und Verkehrsministerium nachgeordnet. Geführt wird er von Franz-Josef Theis, seit Juni 2023, gemeinsam mit seinem Stellvertreter Lutz Nink. Die Wurzeln der Organisation reichen bis 1949 zurück, als die Straßenverwaltung des jungen Landes ihre Arbeit aufnahm; den Namen Landesbetrieb Mobilität trägt sie seit dem 1. Januar 2007.

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