Steinbacher Hohl 2-26
60488 Frankfurt am Main
Deutschland

Rund 18.100 Menschen werden am Krankenhaus Nordwest jedes Jahr stationär behandelt, dazu kommen etwa 33.400 ambulante Fälle. Das Haus an der Steinbacher Hohl im Frankfurter Nordwesten hat 503 Betten und ist akademisches Lehrkrankenhaus der Goethe-Universität. Etwa 1.300 Menschen arbeiten hier. Eröffnet wurde die Klinik 1963.
Unter einem Dach arbeiten 13 Kliniken und sechs Institute. Ein deutlicher Schwerpunkt liegt in der Krebsmedizin: Das interdisziplinäre Onkologische Zentrum bündelt sieben zertifizierte Organkrebszentren, und das Krankenhaus Nordwest gehört zum Universitären Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) Frankfurt. Für Bewerberinnen und Bewerber, die Medizin und Forschung verbinden wollen, ist das eigene Institut für Klinisch-Onkologische Forschung interessant. Es betreibt eine Phase-I-Einheit mit bis zu zehn Betten für frühe Studien und koordiniert von Frankfurt aus ein bundesweites Netz von über 500 Studienzentren für Phase-III-Studien. Klinische Studien laufen hier also nicht nebenbei mit, sie sind ein eigener Arbeitsbereich mit eigenen Stellen.
Daneben steht die klassische Schwerpunktversorgung. In der Zentralen Notaufnahme landen die Notfälle aus Frankfurt und dem Raum Offenbach, die Neurologie betreibt eine Stroke Unit für Schlaganfallpatienten, und in der Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie oder der Thoraxchirurgie wird operiert, was das onkologische Profil des Hauses mitbringt. Das Spektrum reicht von der Geriatrie bis zur Urologie. Wer Abwechslung sucht, ohne den Arbeitgeber zu wechseln, findet sie zwischen diesen Abteilungen.
Trägerin ist die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist, eine Frankfurter Einrichtung, die 1267 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Zur Stiftung gehören mehr als 2.400 Beschäftigte, neben dem Krankenhaus Nordwest etwa das Hospital zum Heiligen Geist in der Innenstadt mit 276 Betten und das Seniorenstift Hohenwald. Für Beschäftigte heißt das: ein gemeinnütziger Träger mit langem Atem statt eines wechselnden Finanzinvestors, und im Zweifel Wechselmöglichkeiten innerhalb der Stiftung.
Vergütet wird nach TVöD, dazu kommen eine betriebliche Altersvorsorge, 30 Urlaubstage bei einer 38,5-Stunden-Woche und Angebote wie JobRad und die hauseigene Apotheke mit Mitarbeiterrabatt. Ärztinnen und Ärzte haben Zugang zur Wissensplattform AMBOSS, Fort- und Weiterbildungen laufen über das Haus. Gesucht werden vor allem Pflegekräfte und Medizinerinnen und Mediziner, das Haus bildet außerdem im Praktischen Jahr aus. Wer in der Pflege anfängt, lernt an der Agnes-Karll-Schule, die die Stiftung bereits seit 1962 betreibt und die heute über 200 Ausbildungsplätze bietet.
Steinbacher Hohl 2-26
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