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Vier Leute, ein Büro in Aachen und ein RWTH-Professor für Angewandte Thermodynamik als Gründer: So fing FEV 1978 an. Heute entwickeln rund 5.600 Beschäftigte an mehr als 45 Standorten weltweit Antriebe, Batterien und Fahrzeugsoftware für die größten Automobilhersteller der Welt (FEV-Pressemitteilung, 09.07.2026). Der Hauptsitz ist bis heute Aachen, und das Unternehmen gehört weiterhin der Gründerfamilie Pischinger.
Was FEV tut, lässt sich in Sandersdorf-Brehna bei Halle anfassen. Dort betreibt das Unternehmen das eDLP, nach eigenen Angaben das weltweit größte unabhängige Zentrum für Batterieentwicklung und -prüfung: rund 70 Prüfanlagen auf etwa 42.000 Quadratmetern. Batterien werden dort gealtert, überhitzt, unterkühlt und bis zum Versagen belastet, damit im späteren Serienfahrzeug nichts passiert. In Aachen arbeiten Ingenieurinnen und Ingenieure an Elektroantrieben, Brennstoffzellen und Verbrennungsmotoren, in Hamburg an Antrieben für die Luftfahrt, und die Beratungssparte FEV Consulting sitzt in Köln und München. Insgesamt ist FEV an vierzehn Orten in Deutschland vertreten, viele davon in Sichtweite der Autohersteller. Wer hier anfängt, hat schnell Kolleginnen und Kollegen in Shanghai oder Pune am Telefon. Das Unternehmen ist in mehr als 20 Ländern präsent, das US-Geschäft in Auburn Hills bei Detroit besteht seit 1985. Neben der Fahrzeugindustrie kommen Aufträge inzwischen auch aus Luftfahrt, Schiene und Energiewirtschaft. Gesucht werden längst nicht nur Maschinenbauer: Auf der Karriereseite stehen Prüfstands- und Automatisierungstechnik neben Softwareentwicklung, Batterieentwicklung und Technologieberatung. FEV bildet selbst aus, unter anderem in der Automatisierungstechnik, und öffnet den Einstieg für Studierende, Berufseinsteiger, erfahrene Fachleute und Führungskräfte; Initiativbewerbungen sind ausdrücklich vorgesehen. Wie viele der Beschäftigten auf Deutschland entfallen, weist das Unternehmen öffentlich nicht aus. Der Aachener Rechtsträger hieß über die Jahre FEV Motorentechnik GmbH und FEV GmbH und firmiert heute als FEV Europe GmbH unter dem Dach der FEV Group. Im Juni 2026 stellte FEV eine Brennstoffzellen-Antriebsgeneration für Leichtflugzeuge und Tragschrauber vor.
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