Saarstraße 21
55122 Eisenstadt
Österreich

Fast alle Institute liegen auf einem einzigen Campus im Süden von Mainz. Hörsäle, Labore, Kliniken, ein Botanischer Garten und zwei künstlerische Hochschulen, alles fußläufig. Knapp 30.000 Studierende aus 120 Nationen sind hier eingeschrieben, und für rund 13.000 Beschäftigte ist dieser Campus der Arbeitsplatz. Gegründet wurde die Universität 1477, zu Lebzeiten Gutenbergs, in napoleonischer Zeit geschlossen und 1946 wiedereröffnet.
Als Volluniversität deckt die JGU nahezu das gesamte akademische Fächerspektrum ab. Im Exzellenzcluster PRISMA+ vermessen Physikerinnen und Physiker die Bausteine der Materie, gut hundert Kilometer entfernt bildet der Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft auf einem eigenen Campus in Germersheim Übersetzerinnen und Dolmetscher aus. Zehn Fachbereiche, die Hochschule für Musik und die Kunsthochschule Mainz arbeiten unter einem Dach. Diese Verbindung zweier künstlerischer Hochschulen mit einer Universität gibt es sonst nirgends in Deutschland.
Die Personalstatistik zählte 2024 insgesamt 13.406 hauptberuflich Beschäftigte, davon 9.039 in der Universitätsmedizin, die seit 2009 eine eigene Körperschaft ist und zugleich Fachbereich der JGU bleibt. Forschung und Lehre machen dabei nur einen Teil aus. 591 Professuren und rund 4.150 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen 8.663 Beschäftigten im administrativ-technischen Bereich gegenüber, Pflegepersonal eingerechnet. Gärtnerinnen pflegen den Botanischen Garten, Feinwerkmechaniker bauen Messgeräte für die Physik, und die Universitätsbibliothek hielt 2024 an 348 Öffnungstagen 3.405 Arbeitsplätze bereit.
Ausgebildet wird an der JGU seit 1986. Derzeit lernen rund 80 Auszubildende und dual Studierende in 14 Berufen, etwa als Chemielaborantin, in der Veranstaltungstechnik oder als Mediengestalter für Bild und Ton; seit August 2025 bildet die Universität erstmals auch Industriemechanikerinnen aus. Etwa 15 schließen pro Jahr ab. Ein ausführliches Benefits-Kapitel führt das Karriereportal nicht, dort geht es direkt in die Ausschreibungen.
Geleitet wird die Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in der Saarstraße 21 vom Physiker Georg Krausch, den der Senat Anfang 2024 einstimmig für eine vierte Amtszeit bis 2031 bestätigte. Mit der Goethe-Universität Frankfurt und der TU Darmstadt bildet die JGU die strategische Allianz der Rhein-Main-Universitäten.
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