Projektkoordinator:in (m/w/d) für Forschungsdatenmanagement / Bioimaging

Deutsches Krebsforschungszentrum
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Projektkoordinator:in (m/w/d) für Forschungsdatenmanagement / Bioimaging

Kennziffer: 2026-0171

  • Heidelberg
  • Vollzeit
  • Enabling Technology

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist eines der größten Krebsforschungszentren Europas. „Forschen für ein Leben ohne Krebs“ ist unsere Mission und hierfür arbeiten unsere Weltklassewissenschaftler:innen gemeinsam mit allen Mitarbeitenden.

Wir erforschen, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Wir entwickeln neue Methoden, mit denen Tumore präziser diagnostiziert und Krebspatient:innen erfolgreicher behandelt werden können. Jeder Beitrag zählt – ob in der Forschung, in der Administration oder der Infrastruktur. Das macht unsere tägliche Arbeit so bedeutungsvoll und spannend.


Die Enabling Technology Abteilung des DKFZ sucht zum 01.12.2026 eine:n

Die Enabling Technology Abteilung des DKFZ koordiniert die wissenschaftlichen Core Facilities und ist darüber hinaus an international vernetzten Infrastrukturprojekten zur Professionalisierung des Forschungsdatenmanagements aktiv. Im Rahmen des Projekts „Informationsinfrastruktur für Biologische Bilddaten“ (I3D:bio; https://www.i3dbio.de; 2. Förderperiode) suchen wir eine wissenschaftlich geschulte und kommunikationsstarke Persönlichkeit für die Mitarbeit im Projektteil „Koordination, Netzwerkarbeit, Training, Evaluation“. In dieser Schnittstellenfunktion koordinieren Sie die wissenschaftliche Zusammenarbeit der Projektpartner, unterstützen die nationale Bioimaging-Community beim Forschungsdatenmanagement und tragen zur Entwicklung von Trainings-, Evaluations- und Disseminationsformaten bei.

 

Ihre Aufgaben: 

  • Projektkoordination: Wissenschaftliche, organisatorische und administrative Unterstützung aller Projektpartner zur Erreichung der Projektziele; Organisation und Nachbereitung der regulären Meetings des Projektteams
  • Netzwerkkoordination: Zusammenarbeit mit Wissenschaftler:innen und Infrastrukturbetreibern im In- und Ausland; Verbreitung der Projektergebnisse; insbesondere enge Abstimmung mit dem wissenschaftsfördernden Verein GerBI-GMB e.V. und der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI); eine Bereitschaft zur Teilnahme an Konferenzen und anderen Dienstreisen im In- und Ausland ist erforderlich
  • Dokumentation und Evaluation: Sammlung zentraler Projektergebnisse, Erhebung geeigneter Indikatoren zur Evaluation des Projektfortschritts sowie Mitarbeit an Projektberichten
  • Wissenschaftskommunikation: Mitarbeit an der Aufbereitung und Verbreitung von Projektergebnissen durch Journal-Publikationen, Webauftritt und Social Media
  • Schulung: Mitarbeit bei der Konzeptionierung und Erstellung von Trainingsmaterialien; Durchführung von Schulungen für Wissenschaftler:innen

Ihr Profil:

  • Qualifikation: Abgeschlossenes Hochschulstudium (Master) in Biologie, Biotechnologie, Bioinformatik oder verwandten Fächern der Lebenswissenschaften, vorzugsweise mit Promotion
  • Fachkenntnisse: Fundierte Kenntnisse bildgebender Verfahren, insbesondere Mikroskopie; Erfahrungen im Forschungsdatenmanagement sowie im Umgang mit Metadaten und Bilddatenformaten sind von Vorteil; Kenntnisse in der Bildanalyse sind ebenfalls wünschenswert
  • Kompetenzen: Organisationsgeschick, Teamorientierung, ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten sowie sicheres Auftreten im Umgang mit wissenschaftlichen und administrativen Projektpartnern; Vorerfahrung in der Organisation und Koordination wissenschaftlicher Projekte ist von Vorteil
  • Sprachen: Verhandlungssichere Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Arbeitsweise: Hohe Selbstständigkeit sowie eine strukturierte und anpassungsfähige Arbeitsweise

Unser Angebot:

  • Hervorragende Rahmenbedingungen: modernste state-of-the-art Infrastruktur und Möglichkeit zum internationalen Austausch auf Spitzenniveau
  • 30 Tage Urlaub
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Vergütung nach TV-L inkl. betrieblicher Altersvorsorge und vermögenswirksamer Leistungen
  • Möglichkeit zur mobilen Arbeit und Teilzeitarbeit
  • Familienfreundliches Arbeitsumfeld
  • Nachhaltig zur Arbeit: Vergünstigtes Deutschland-Jobticket
  • Entfalten Sie Ihr volles Potenzial: gezielte Angebote für Ihre persönliche Entwicklung fördern Ihre Talente
  • Unser betriebliches Gesundheitsmanagement bietet ein ganzheitliches Angebot für Ihr Wohlbefinden

Sie sind interessiert?

Dann werden auch Sie Teil des DKFZ und tragen gemeinsam mit uns zu einem Leben ohne Krebs bei!
Ihre Ansprechperson:
Dr. Christian Schmidt
Telefon: +49 (0)6221 42 2657
 Befristung: Die Stelle ist zunächst auf 2 Jahre befristet. Eine Verlängerung ist möglich.
Bewerbungsschluss: 09.09.2026


Bewerbungen per E-Mail können leider nicht angenommen werden. ​
Bitte beachten Sie auch, dass wir per Post eingereichte Bewerbungen nicht zurückschicken können.

Wir sind davon überzeugt: Ein innovatives Forschungs- und Arbeitsumfeld lebt von der Vielfalt seiner Beschäftigten. Daher freuen wir uns über Bewerbungen von talentierten Menschen, unabhängig von Geschlecht, kulturellem Hintergrund, Nationalität, ethnischer Zugehörigkeit, sexueller Identität, körperlichen Fähigkeiten, Religion und Alter. Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
 
Hinweis: Wir unterliegen den Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes (IfSG). Deshalb müssen alle unsere Beschäftigten einen Immunitätsnachweis gegen Masern vorlegen.
 
 

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Heidelberg

3.581 Menschen aus 90 Nationen arbeiten am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg (Stand: Juni 2026). Rund 1.500 von ihnen forschen, gut 500 davon als Doktorandinnen und Doktoranden. Der größere Teil der Belegschaft arbeitet außerhalb der Labore, in Verwaltung, Technik und Infrastruktur. Das DKFZ ist die größte biomedizinische Forschungseinrichtung Deutschlands.

Gegründet wurde das Zentrum 1964. Es ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts, finanziert zu 90 Prozent vom Bund und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg, und gehört zu den 18 Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft. Das Gesamtbudget liegt bei 515 Millionen Euro (Stand: Juni 2026). Geforscht wird an vier Fragen: Wie entsteht Krebs, wie erkennt man ihn früh, wie behandelt man ihn wirksam, wie verhindert man ihn. In mehr als 100 Abteilungen und Forschungsgruppen geht es dabei um sehr Unterschiedliches. Die einen untersuchen, wie Immunzellen Tumoren erkennen, die anderen entwickeln Bildgebung und Bestrahlungstechnik weiter. 21 Core Facilities stellen Großgeräte und Spezialmethoden bereit, die einzelne Arbeitsgruppen allein nicht betreiben könnten.

Dass diese Arbeit ankommt, lässt sich belegen. Harald zur Hausen wies am DKFZ nach, dass humane Papillomviren Gebärmutterhalskrebs auslösen; 2008 erhielt er dafür den Nobelpreis für Medizin, und aus dieser Forschung ging die HPV-Impfung hervor. Aus dem Zentrum sind bislang 18 Ausgründungsprojekte entstanden, gehalten werden 275 Patentfamilien. Direkt bei Patientinnen und Patienten landet der Krebsinformationsdienst: kostenlos, täglich von 8 bis 20 Uhr, unter 0800 420 30 40.

Hauptsitz ist das Neuenheimer Feld in Heidelberg, Tür an Tür mit Universität und Universitätsklinikum. Seit 2019 gibt es einen zweiten eigenen Standort in Dresden, wo an Sensorik und künstlicher Intelligenz für die Tumordiagnostik gearbeitet wird. Dazu kommen das DKFZ Hector Cancer Institute an der Universitätsmedizin Mannheim und das Helmholtz-Institut HI-TRON in Mainz. Über das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen und das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung ist das DKFZ an sechs beziehungsweise acht weiteren Standorten mit Universitätskliniken verbunden. Wie sich die Belegschaft auf diese Orte verteilt, weist das Zentrum öffentlich nicht aus.

Bezahlt wird nach dem Tarifvertrag der Länder. Dazu kommen 30 Urlaubstage, freie Tage an Heiligabend und Silvester sowie die Betriebsrente über die VBL. Bis zu 40 Prozent der Arbeitszeit lassen sich mobil erbringen, das Deutschland-Jobticket wird an allen Standorten bezuschusst. Das Zentrum trägt das Zertifikat des audit berufundfamilie und bietet den eigenen Beschäftigten ein Krebsvorsorge- und Früherkennungsprogramm an. Für die fachliche Entwicklung gibt es die Cancer Research Academy mit Master-, Promotions- und Postdoc-Programmen, ein Clinician-Scientist-Programm für Ärztinnen und Ärzte und mit "Light up your Journey" ein Trainee-Programm für Hochschulabsolventen in der Verwaltung. Internationale Beschäftigte und ihre Familien betreut eine eigene Abteilung, die International Staff Services.

Nachwuchs bildet das DKFZ selbst aus. 74 Auszubildende lernen hier (Stand: Juni 2026), in fünf Ausbildungsberufen und fünf dualen Studiengängen, etwa als Biologielaborantin, Tierpfleger oder Fachinformatikerin für Systemintegration. Ausbildungsstart ist jedes Jahr der 1. September.

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