Mechatroniker*in (m/w/d) – Standort Duisburg

EMSCHERGENOSSENSCHAFT / LIPPEVERBAND
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Lern uns kennen!

Wir sind Emschergenossenschaft und Lippeverband. Unsere Geschichte ist fast so lang wie unser Name. 1899 wurde die Emschergenossenschaft gegründet, 1926 der Lippeverband. Heute sind wir gemeinsam der größte Wasserwirtschaftsverband Deutschlands.

Mit über 1.700 Kolleginnen und Kollegen übernehmen wir unter anderem die Abwasserentsorgung, die Abwasserreinigung und das Hochwassermanagement im Einzugsgebiet von Emscher und Lippe. Hier betreiben wir 59 Kläranlagen, 344 Pumpwerke und 784 Kilometer Wasserläufe.

Mit unserer Arbeit leisten wir jeden Tag einen Beitrag zum Erhalt der Umwelt und sorgen dafür, dass die Emscher und die Lippe wieder das werden, was sie einmal waren: lebendige, saubere Flüsse.

Mechatroniker*in (m/w/d) – Standort Duisburg

 

WAS MACHST DU IN DEINEM BERUF?

Als zukünftige*r Mechatroniker*in (m/w/d) bist du im ganzen Unternehmen im Einsatz. Denn du wirst überall dort gebraucht, wo es Maschinen, Geräte und Hightech gibt.
  • Du zeichnest Schaltpläne, programmierst verschiedene mechatronische Systeme und erlernst deren Inbetriebnahme.
  • Du setzt mechanische, pneumatische und elektronische Systeme zusammen und hältst sie mithilfe von PC und Messgeräten instand.
  • Du prüfst und misst elektronische Größen wie Strom und Spannung.
  • Du installierst und testest Hard- und Softwarekomponenten.
  • Du montierst Maschinen, Systeme und Anlagen.
  • Du überprüfst die Funktionen mechatronischer Systeme, übernimmst bei technischen Störungen die Fehlersuche und behebst diese.
  • Du baust elektrische, pneumatische und hydraulische Steuerungen.
  • Du übergibst mechanische Systeme an Kunden und zeigst ihnen, wie diese funktionieren.
  • Du wendest verschiedene Verfahren wie zum Beispiel Spanen, Trennen oder Umformen an – von Hand oder mit einer Maschine.
  • Du kontrollierst und beurteilst Arbeitsergebnisse.
  • Du wendest Qualitätsmanagementsysteme an, um die Qualität in einzelnen Unternehmensbereichen zu prüfen und zu verbessern.

DAS BRINGST DU MIT.

Du möchtest dich auf einen Ausbildungsplatz als Mechatroniker*in (m/w/d) bewerben? Dann solltest du die folgenden Voraussetzungen erfüllen:
  • Du hast deinen mittleren Schulabschluss in der Tasche.
  • Du bist gut in Mathe, Physik und Deutsch.
  • Du bist handwerklich geschickt und hast ein gutes mechanisch-technisches Verständnis.
  • Du hast ein gutes Vorstellungsvermögen.
  • Du hast Spaß an der Arbeit mit technischen Geräten am Computer, bist ein Organisationstalent, arbeitest selbstständig und gerne im Team

DEINE AUSBILDUNG AUF EINEN BLICK.

In deiner Ausbildung zum/zur Mechatroniker*in (m/w/d) befasst du dich mit allen mechatronischen Geräten: von der Waschmaschine bis zur Industrieanlage. Montage, Demontage, Programmierung, Wartung und Instandsetzung – in all diesen Bereichen wendest du Wissen aus Mechanik, Elektronik und Informatik an.

IST DAS WAS FÜR DICH?

Schrauben, basteln, experimentieren – du bist ein Tüftler und handwerklich geschickt. Was kaputt ist, das reparierst du am liebsten selbst. Denn was Maschinen und Geräte angeht, denkst du in Zusammenhängen und nicht in Bauteilen? Dann bist du hier genau richtig.

BEWIRB DICH JETZT!

Mach deine Ausbildung bei Deutschlands größtem Wasserwirtschaftsverband. Gemeinsam mit deinen 1.700 Kolleginnen und Kollegen bringst du die Natur an die Gewässer im Revier zurück und trägst zur nachhaltigen Entwicklung der Region bei.

Wir streben eine Erhöhung unseres Frauenanteils an und fordern daher Frauen zur
Bewerbung auf. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen bevorzugt eingestellt.
Bewerbungen von Schwerbehinderten sind ausdrücklich erwünscht.

Jetzt bewerben - bevorzugt über unser Portal, gerne aber auch per E-Mail. Online-Bewerbung

EMSCHERGENOSSENSCHAFT und LIPPEVERBAND
Frau Mandy Plehn • Kronprinzenstraße 24 • 45128 Essen • 02041 744 3314 • ausbildung@eglv.de



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EMSCHERGENOSSENSCHAFT / LIPPEVERBAND

Essen

Rund 782 Kilometer Wasserläufe, etwa 1.533 Kilometer Abwasserkanäle, über 500 Pumpwerke und knapp 60 Kläranlagen: Diese Infrastruktur halten Emschergenossenschaft und Lippeverband im Ruhrgebiet in Betrieb. Beide Verbände arbeiten seit jeher in einer gemeinsamen Verwaltungseinheit mit Zentrale in Essen und sind zusammen Deutschlands größter Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen. Rund 2.000 Menschen sind hier beschäftigt (eglv.de, Stand Januar 2026).

Die Aufgaben verteilen sich auf zwei Körperschaften des öffentlichen Rechts, die dieselbe Verwaltung teilen. Die Emschergenossenschaft wurde am 14. Dezember 1899 in Bochum gegründet und war damit die erste Wassergenossenschaft Deutschlands. Ihr Gebiet umfasst 865 Quadratkilometer zwischen Holzwickede bei Dortmund und der Emschermündung bei Dinslaken und Voerde, in dem rund 2,3 Millionen Menschen leben; dort betreibt sie fünf Kläranlagen und 211 Pumpwerke. Der Lippeverband kam 1926 dazu. Sein Gebiet ist mit 3.280 Quadratkilometern deutlich größer, er unterhält dort 54 Kläranlagen, 338 Pumpwerke und 34 Hochwasserrückhaltebecken für etwa 1,4 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Getragen und finanziert werden beide von ihren Mitgliedern, also von Städten, Kreisen, Industriebetrieben und dem Bergbau. Beim Lippeverband sind das 172 Mitglieder, darunter 46 Kommunen.

Wie groß die Projekte hier ausfallen können, zeigt der Emscher-Umbau. Zwischen 1992 und 2021 hat die Emschergenossenschaft das offene Abwassersystem der Region unter die Erde verlegt. Über 430 Kilometer unterirdische Abwasserkanäle entstanden, dazu vier neue Großkläranlagen und drei Schmutzwasser-Pumpwerke. Investiert wurden knapp 5,5 Milliarden Euro. Mehr als 170 Kilometer einst offener Schmutzwasserläufe sind renaturiert, entlang der Flüsse verlaufen heute rund 130 Kilometer neue Radwege. Die Emscher führt seit Ende 2021 kein Abwasser mehr. An der Lippe geht diese Arbeit weiter, etwa mit der naturnahen Umgestaltung des Zuflusses Seseke.

Gearbeitet wird nicht nur in der Essener Zentrale an der Kronprinzenstraße, sondern auf Kläranlagen, an Pumpwerken, Deichen und Baustellen im gesamten Emscher- und Lippegebiet. Ausgebildet wird in zwölf Berufen. Wasserbauerinnen und Wasserbauer halten Gewässer und Deiche instand, Umwelttechnolog*innen für Abwasserbewirtschaftung steuern die Prozesse auf den Kläranlagen, und in der Verwaltung lernen Industriekaufleute und Geomatiker*innen. Seit 2021 kommen vier duale Studiengänge hinzu, darunter Bauingenieurwesen mit der Vertiefung Wasser, Umwelt und Energie sowie angewandte Informatik. Berufserfahrene steigen häufig in der Elektro- und Maschinentechnik ein.

Als Körperschaften des öffentlichen Rechts bieten die Verbände die Rahmenbedingungen des öffentlichen Dienstes; konkrete Angaben zur Vergütung veröffentlicht die Karriereseite nicht. Sie nennt dafür flexible Arbeitszeiten, ein mehrfach ausgezeichnetes Gesundheitsmanagement und die Mitgliedschaft im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“. Studierende werden über das Deutschlandstipendium gefördert. Im Dezember 2024 ist die Emschergenossenschaft 125 Jahre alt geworden.

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