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Damit eine Bahn fährt, muss der Strom über die Fahrleitung ankommen. Damit ein Tunnel im Ernstfall richtig reagiert, muss die Leittechnik dahinter stimmen. Für beides planen die Elektrotechnikerinnen und Elektrotechniker von ACTES Bernard in Wien die Anlagen, beraten die Auftraggeber und begleiten die Ausführung bis zur Inbetriebnahme. Hinter dem Wiener Büro steht mit der BERNARD Gruppe ein Ingenieurunternehmen mit rund 700 Beschäftigten.
Das Arbeitsfeld liegt dort, wo Verkehr auf Elektrotechnik trifft. In der Eisenbahntechnik geht es um Oberleitungen und Stromschienen, dazu um die Signaltechnik und die Datenübertragung entlang der Strecke. Andere im Haus beschäftigen sich mit Tunnelleit- und Sicherheitssystemen, also mit der Frage, was in einer Röhre automatisch passieren muss, wenn dort etwas brennt. Ein dritter Schwerpunkt ist die Energietechnik, von der Transformation und Verteilung elektrischer Energie bis zur Ladeinfrastruktur für Fahrzeuge. Die Wirtschaftskammer führt das Unternehmen unter dem Stichwort Fahrleitungsanlagen, Energie- und Traktionsstromversorgung. Das trifft den Kern ganz gut.
Auf der Kundenseite stehen Verkehrsbetriebe und Energieversorger, dazu Industriebetriebe und die öffentliche Verwaltung. ACTES Bernard berät, plant und überwacht die Umsetzung, ist also nicht nur am Reißbrett, sondern auch auf der Baustelle im Spiel. Wer hier einsteigt, sieht seine Planung später als Anlage im laufenden Betrieb.
Der Sitz liegt in der Ernst-Melchior-Gasse in der Leopoldstadt, wenige Gehminuten vom Praterstern. Einen zweiten Standort gibt es in Hall in Tirol, wo auch die Konzernmutter zu Hause ist. Gegründet wurde das Ingenieurbüro 2009. Es gehört zur BERNARD Gruppe, die 1983 in Tirol startete, in zweiter Generation von der Familie geführt wird und heute rund 700 Menschen an 17 Standorten beschäftigt, mit Büros in Österreich und Deutschland und Niederlassungen bis nach Indien und Uganda. Projekte hat die Gruppe nach eigenen Angaben in mehr als 40 Ländern umgesetzt (bernard-gruppe.com, abgerufen am 8. August 2026). Wie viele davon in Wien sitzen, weist das Unternehmen öffentlich nicht aus.
Gesucht sind vor allem Fachleute aus der Elektro- und Bahntechnik sowie aus der Automatisierung, daneben Absolventinnen und Praktikanten. Die Gruppe stellt neuen Kolleginnen und Kollegen ab dem ersten Tag eine Mentorin oder einen Mentor zur Seite, führt jährliche Entwicklungsgespräche und stellt Weiterbildungen mit internen und externen Fachleuten zusammen. Gearbeitet wird im Gleitzeitmodell, Homeoffice ist nach Absprache möglich. Wer in Wien anfängt, kann später in eine andere Firma der Gruppe wechseln, auch ins Ausland. Dazu kommen die kleinen Dinge des Arbeitsalltags: das Jahresticket für Öffi-Pendler, Essensbons für die Lokale in der Umgebung, Obst und Kaffee im Büro. Offene Stellen, Initiativbewerbungen und Praktika laufen über die gemeinsame Karriereseite der BERNARD Gruppe.
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