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Rund 1.000 Kilometer Leitungen und 55 Umspannanlagen: So groß ist das Hochspannungsnetz, das die VSE Aktiengesellschaft über ihre Netztochter im Saarland betreibt. Gegründet wurde das Unternehmen 1912 in Saarbrücken, dort sitzt es bis heute. Ende 2024 arbeiteten in der VSE-Gruppe 1.745 Menschen, 89 mehr als im Jahr davor.
Das Geschäft reicht deutlich über das Stromnetz hinaus. Über die Mehrheitsbeteiligung an energis versorgt die Gruppe Haushalte und Betriebe an der Saar mit Strom und Gas, die VSE NET verlegt Glasfaser für Kommunen und Unternehmen, und FAMIS betreut Heizungs-, Lüftungs- und Energieanlagen in fremden Gebäuden. In Luxemburg ist die Gruppe über die Telekommunikationstochter artelis vertreten, an der sie 90 Prozent hält. Insgesamt gehören Beteiligungen an 28 Gesellschaften dazu, von Windparks bis zum Messstellenbetrieb.
Die Eigentümerstruktur erklärt viel über die Beständigkeit des Hauses. Die Hälfte der Aktien plus eine liegt bei E.ON, den Rest halten das Saarland, der Regionalverband Saarbrücken, mehrere Landkreise und eine kommunale Beteiligungsgesellschaft. Ein Energieversorger, der zur Hälfte der Region selbst gehört, plant in Jahrzehnten, nicht in Quartalen. 2024 flossen 116,9 Millionen Euro an strategischen Sachinvestitionen überwiegend in die saarländische Energieinfrastruktur; für die Folgejahre hat der Vorstand rund 360 Millionen Euro angekündigt, ein erheblicher Teil davon für Netze, Glasfaserausbau, Digitalisierung und IT-Sicherheit.
Für Bewerberinnen und Bewerber heißt das vor allem: Es wird eingestellt. Rund 150 zusätzliche Stellen sollte die Gruppe bis 2026 besetzen, schwerpunktmäßig im Netzbereich und in der IT. Die Berufsbilder liegen entsprechend weit auseinander. Elektroniker und Mechatronikerinnen arbeiten an Umspannanlagen und Leitungen, Fachinformatikerinnen und IT-Systemelektroniker an Netzleittechnik und Cybersicherheit, im kaufmännischen Bereich geht es um Beschaffung, Abrechnung und Vertrieb. Dazu kommen Projektierer für Wind- und Solaranlagen; die Erzeugungsleistung im Beteiligungsportfolio lag zuletzt bei 163 Megawatt.
Wer den Einstieg über die Ausbildung sucht, landet im hauseigenen Ausbildungszentrum in Saarbrücken. Dort bildet die Gruppe seit über 30 Jahren aus, mehr als 300 junge Leute haben so begonnen. Neben Elektronik, Mechatronik und IT gibt es kaufmännische Berufe, duale Studiengänge in Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik und, etwas ungewöhnlich für einen Energieversorger, die Ausbildung zum Koch. Die Vergütung ist tariflich geregelt und wird in 13 Monatsgehältern gezahlt, hinzu kommen ein monatlicher Mobilitätszuschuss, ein jährliches Lernmittelbudget und eine Übernahmegarantie von bis zu einem Jahr nach dem Abschluss.
Eine durchgängig veröffentlichte Umsatzreihe für die Gruppe gibt es öffentlich nicht; für 2023 wurden 1,856 Milliarden Euro ausgewiesen, nach 1,349 Milliarden im Jahr davor, was das Unternehmen wesentlich auf die gestiegenen Beschaffungspreise für Energie zurückführt. Die Zentrale liegt in der Heinrich-Böcking-Straße in Saarbrücken, keine zehn Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt.
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Aufgaben: Du lernst in unserer Ausbildungswerkstatt die Grundlagen der Elektrotechnik und bereitest Dich optimal auf Deine Einsätze vor. Du planst und programmierst moderne Schaltungen und Steuerungssysteme. Du arbeitest an spannenden Projekten rund um Freileitungen, Umspannwerke und Windkraftanlagen mit. Du unterstützt die Energiewende aktiv und lernst die Technik hinter einer sicheren Stromversorgung kennen. Dein Profil: Du hast mindestens einen sehr guten Hauptschulabschluss. Technik, Mathe und Physik machen Dir Spaß. Du hast Interesse an Energieversorgung und modernen technischen Anlagen. Du bist handwerklich geschickt und arbeitest gerne praktisch. Du bist zuverlässig, lernbereit und arbeitest gerne im Team. Wir sind regional und zukunftssicher: Die VSE-Gruppe ist eine ...
